Stand: 02.05.2001 Um das Lesen und Verstehen des Schulprogramms zu erleichtern, wird jeweils von „Schülern“ und „Lehrern“ gesprochen, gemeint sind immer „Schülerinnen und Schüler“ bzw. „Lehrerinnen und Lehrer“! Kommunikation wird bei uns groß geschrieben. Wir tolerieren andere. (Fehlverhalten darf nicht toleriert werden.) Wir stärken die schulische Gemeinschaft. Wir machen die Schüler für die vielfältigen Anforderungen der Zukunft fit. Wir sind eine Schule, in der Schüler das Lernen lernen. Selbstständigkeit, Kritikfähigkeit und Kreativität haben einen hohen Stellenwert. Unsere Schule steht mitten im Leben. Wir öffnen uns nach außen. Wir fördern das Umweltbewusstsein Eine ansprechende Gestaltung unserer Schule ist uns wichtig. Eine positive Einstellung zum Lernen und Arbeiten betrachten wir als selbstverständlich.
Die Realschule Die Schulform Realschule ist eine allgemeinbildende, weiterführende Schulform der Sekundarstufe I. Die Realschule baut auf der Grundschule auf und führt mit einer realitäts- und praxisorientierten Ausbildung (Klasse 5 bis 10) unmittelbar zum Sekundarabschluss I – Fachoberschulreife. Der Bildungsgang ist so angelegt, dass die Schüler der Realschule ihren Bildungsweg sowohl in der Berufsausbildung als auch in berufs- und studienbezogenen Studiengängen der Sekundarstufe II (z.T. nur bei besonderen Leistungen) fortsetzen können. Zurück zum Inhaltsverzeichnis Die Werner-von-Siemens-Realschule
Die Werner-von-Siemens-Realschule ist eine von drei Realschulen in der Stadt Bocholt. Sie ist durchgängig dreizügig und wird im Schuljahr 2004/2005 von 550 Mädchen und Jungen besucht. 30 Lehrer bieten eine gute Voraussetzung für die unterrichtliche Versorgung und schaffen zugleich auch die Möglichkeit, im Wahlbereich ein gut differenziertes Angebot zu machen. Die Werner-von-Siemens-Realschule bietet als einzige Realschule in der Stadt den Neigungsschwerpunkt Technik an. Dies erfordert natürlich auch eine Kooperation nicht nur mit der Firma Siemens, sondern auch mit anderen führenden Unternehmen in der Stadt, wie z. B der Firma Flender. Die Schule ist zusammen mit der Melanchthon-Schule im Schulzentrum Südost untergebracht. Hieraus ergibt sich die Chance zur Kooperation beider Schulen auf verschiedenen Gebieten, vor allem aber im organisatorischen Bereich. Es ergeben sich auch Gelegenheiten zu gemeinsamen Aktionen mit den Schülern oder auch geselligen Zusammenkünften beider Kollegien. Zurück zum Inhaltsverzeichnis Der Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule ist für die Kinder gekennzeichnet durch bedeutende Veränderungen: Ein vollständig verändertes Schulumfeld mit viel mehr und vor allem älteren Schülern. Ein ausgeprägtes Fachlehrersystem steht dem Unterricht in der Grundschule gegenüber, der weitgehend von einer Lehrperson geleistet wurde.
Diesen Umständen wollen wir mit verschiedenen Maßnahmen begegnen: Die Schule bemüht sich, den Unterricht trotz vieler verschiedener Fächer bei wenigen Lehrern zu bündeln. Das Lerntempo wird so weit wie möglich vom Lernerfolg der Schüler abhängig gemacht. Die erste Schulwoche wird als Gewöhnungswoche gestaltet, in der die Klassenlehrer sehr viele Stunden in ihren neuen Klassen „unterrichten“. Fachlehrerunterricht kommt aber im Laufe der Woche hinzu, um auch die Neugierde der Kinder auf das Neue zu befriedigen. Ein gemeinsamer Klassenausflug am Ende der Woche soll dann die erste Woche in der neuen Schule abschließen. Jede Klasse 5 bekommt für das Schuljahr Paten an die Seite gestellt. Das sind Schüler aus der Jahrgangsstufe 9, die unsere Neuen mit Rat und Tat begleiten und ihnen bei Fragen und Schwierigkeiten helfen.
Eingeleitet werden diese Maßnahmen aber bereits im Juni an einem Nachmittag in der Schule. Alle Schüler, die bei uns aufgenommen werden, erhalten rechtzeitig eine Einladung zu diesem Nachmittag. Hier lernen sie dann (wann immer es möglich ist) den neue Klassenlehrer, die Paten für ihre Klasse und möglicherweise auch schon ihren zukünftigen Klassenraum kennen. Dies soll dazu beitragen, dass zu Beginn des Schuljahres nicht mehr alles total fremd ist und den Kindern der Start in unserer Schule erleichtert wird. Die Jahrgangsstufen 5 und 6 bilden eine pädagogische Einheit, in der es vor allem darauf ankommt, die individuellen Voraussetzungen bezüglich der fachlichen Kenntnisse, aber auch die unterschiedlichen Arbeitsweisen der einzelnen Schüler zu erkennen und eine vergleichbare Grundlage für die weitere Arbeit zu erreichen. Die vierteljährlich stattfindenden Erprobungsstufenkonferenzen, an denen alle Fachlehrer der entsprechenden Klassen beteiligt sind, dienen dazu, die Entwicklung eines Kindes beobachten und fördern zu können. Im Sinne einer fundierten Schullaufbahnberatung ist aber eine intensive Zusammenarbeit mit dem Elternhaus ebenso wichtig wie die Einbeziehung der Grundschullehrer. Aus diesem Grunde findet auch eine gemeinsame Erprobungsstufenkonferenz in der Jahrgangsstufe 5 mit den Lehrer der Grundschulen statt. Für Schüler, die Defizite aufweisen, wird Förderunterricht in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch/Rechtschreibung angeboten (wenn die Stellenbesetzung dies zulässt). Über die Teilnahme an diesen Unterrichtsveranstaltungen entscheidet der jeweilige Fachlehrer. Zurück zum Inhaltsverzeichnis Die so genannte Neigungsdifferenzierung an der Realschule soll die unterschiedlichen Lernbedürfnisse und Fähigkeiten der Schüler berücksichtigen und durch individuelle Entfaltungsmöglichkeiten den relativen Schulerfolg erhöhen, zu Wahlentscheidungen hinführen und damit auch die Berufswahlfähigkeit fördern. Gleichzeitig wird aber durch einen breiten Bereich verbindlicher Fächer und Inhalte sowie durch die Gleichwertigkeit der Differenzierungsangebote ein einheitliches Abschlussniveau gesichert. Jahrgangsstufe 7Zur Vorbereitung der Differenzierung in den Klassen 8-10 lernen die Schüler in der Klasse 7 Französisch als zweite Fremdsprache kennen. Außerdem kommt in dieser Jahrgangsstufe als dritte Naturwissenschaft das Fach Chemie hinzu. Für Eltern und Schüler der 7. Klassen findet eine Informationsveranstaltung zur Neigungsdifferenzierung ab Kl. 8 statt. Lehrer, die die Differenzierungsfächer unterrichten, informieren über
Außerdem besteht ein ergänzendes Gesprächsangebot der Fachlehrer für interessierte Eltern und die Möglichkeit der persönlichen Beratung durch die Klassenlehrer. Zurück zum Inhaltsverzeichnis Jahrgangsstufe 8In dieser Jahrgangsstufe wählen die Schüler in Absprache mit ihren Eltern ein weiteres Klassenarbeitsfach (neben Deutsch, Englisch und Mathematik). An unserer Schule werden zur Zeit BIOLOGIE, FRANZÖSISCH, SOZIALWISSENSCHAFTEN und TECHNIK als jeweils dreistündiges Wahlpflichtfach angeboten. Die Lerngruppen werden klassenübergreifend auf Grund der Wahlentscheidung am Ende der Klasse 7 gebildet. Jahrgangsstufe 9 und 10Ab Klasse 9 werden die Schüler zusätzlich zu dem (jetzt vierstündigen) Wahlpflichtfach (s. Jahrgangsstufe 8) auch in Biologie, Chemie und Physik innerhalb ihrer Wahlpflichtgruppe unterrichtet. Außerdem wählt jeder Schüler eine von zur Zeit 6 Wahlpflicht-Arbeitsgemeinschaften (jeweils 1 Doppelstunde pro Woche; nicht zu verwechseln mit den freiwilligen, zusätzlich angebotenen Arbeitsgemeinschaften). Zur Zeit bestehen folgende AGs: Klasse 9: Hauswirtschaft
Informatik
Moderne Kunst (Plastik, Design)
Niederländisch
Textverarbeitung
Theater
Klasse 10: Hauswirtschaft
Informatik
Moderne Kunst (Plastik, Design)
Niederländisch
Schülerzeitung
Theater
Insgesamt arbeiten die Schüler dieser beiden Jahrgänge 9 Wochenstunden in klassenübergreifenden Lerngruppen. Zurück zum Inhaltsverzeichnis 1) Kommunikation wird bei uns groß geschrieben.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis 2) Wir tolerieren andere.
(Fehlverhalten darf nicht toleriert werden.)
Zurück zum Inhaltsverzeichnis 3) Wir stärken die schulische Gemeinschaft (Gemeinsame Verantwortung für den Lebensraum Schule) ... durch:
Zurück zum Inhaltsverzeichnis 4) Wir machen die Schüler für die vielfältigen Anforderungen der Zukunft fit ... durch:
Zurück zum Inhaltsverzeichnis 5) Wir sind eine Schule, in der Schüler das Lernen lernen ... durch:
Zurück zum Inhaltsverzeichnis 6) Selbstständigkeit, Kritikfähigkeit und Kreativität haben einen hohen Stellenwert.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis 7) Unsere Schule steht mitten im Leben. Wir öffnen uns nach außen ... durch:
Zurück zum Inhaltsverzeichnis 8) Wir fördern das Umweltbewusstsein ... durch: die Veranstaltung eines Aktionstages Umwelt (geplant) konsequente Mülltrennung im Schulgebäude (Sinn der drei Tonnen pro Klasse!) Schulordnung (Thema: Müll!) Überprüfung des Verkaufssortiments des „Pausenkiosks“
Zurück zum Inhaltsverzeichnis 9) Eine ansprechende Gestaltung unserer Schule ist uns wichtig.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis 10) Eine positive Einstellung zum Lernen und Arbeiten betrachten wir als selbstverständlich.
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Seit einigen Jahren wird den Schülern der Klassen 9 und 10 im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft Theater die Möglichkeit gegeben, an der Einstudierung und Aufführung eines Theaterstückes mitzuwirken. Daneben können Schüler aller Klassen an der freiwilligen Arbeitsgemeinschaft Musik (vokal und instrumental) und die der Klassen 6 und 7 an der Arbeitsgemeinschaft Tanz teilnehmen. Alle genannten Arbeitsgemeinschaften stellen ihre Ergebnisse der Schulgemeinde ein- bis zweimal im Jahr im Rahmen verschiedener Anlässe vor. Außerdem gibt es zwei Kunst-AGs für die Klassen 5 und 6, in denen u. a. digitale Fotos am PC bearbeitet werden . Man kann den Mofa-Führerschein erwerben, im Internet-Café arbeiten oder die Hausaufgabenbetreuung nutzen. Zusätzlich gibt es auch Sport-Arbeitsgemeinschaften. Zurück zu den Leitsätzen Außerschulische Fachleute und Lernorte
sollen zunehmend in den Unterricht einbezogen werden. Eine Liste mit geeigneten Experten und Lernorten steht allen Lehrern zur Verfügung. Auch die Eltern sind in den verschiedensten gesellschaftlichen und beruflichen Bereichen tätig und folglich kompetent, als Fachleute bei der unterrichtlichen Vermittlung bestimmter Inhalte einbezogen zu werden. Zurück zu den Leitsätzen Differenzierung
s. Kapitel 2: Differenzierung in den Klassen 7-10 Zurück zu den Leitsätzen Elternarbeit
Die Schule als Ort des Lernens und der Begegnung kann ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag nur erfüllen, wenn alle am Schulleben Beteiligten vertrauensvoll zusammenarbeiten. In diesem Zusammenhang geht es insbesondere um die Zusammenarbeit mit den Eltern, die an unserer Schule gewünscht und von allen als notwendig angesehen wird. Die Schule informiert die Eltern schriftlich über Termine (Elternsprechtage, Klassenfahrten, Schüleraustausch, bewegliche Ferientage u.ä.)
bietet eine Informationsveranstaltung zur Neigungsdifferenzierung ab Kl. 8 und über die weitere Differenzierung in den Klassen 9 u. 10 an.
lädt die Eltern ein, am kulturellen Geschehen teilzunehmen, z. B. Tanz- und Theateraufführungen, Gottesdienste, Abschlussfeiern ...
bietet Informationsabende zu bestimmten pädagogischen Themen an.
Die Eltern unterstützen die Lehrer bei ihrer Erziehungsarbeit.
helfen als Fachleute bei der Vermittlung von Lerninhalten bei der Projektarbeit oder der Berufswahlvorbereitung, z. B. im Rahmen des Praktikums.
begleiten Lerngruppen bei Unterrichtsgängen oder Klassenveranstaltungen.
engagieren sich ideell, finanziell und durch persönlichen Einsatz im Förderverein.
bringen ihre Kenntnisse und Erfahrungen als außerschulische Fachleute ein.
Zurück zu den Leitsätzen Förderverein
Allgemein wird eine gut arbeitende Schule auch an der Existenz eines aktiven Fördervereins gemessen. Der Verein bietet Eltern über das materielle Engagement hinaus die Möglichkeit, sich in der und für die Schule zu engagieren, etwa mit einem Informationsstand beim Elternsprechtag. Eltern können ihren Vorstellungen entsprechend gezielt Einfluss auf die Förderung schulischer Aktivitäten und die Verbesserung der Schulausstattung nehmen. Bestimmte schulische Aktivitäten – etwa unser Schüleraustausch mit den Partnerschulen auf Rügen und in Rossendale – sind ohne die Unterstützung des Fördervereins kaum zu organisieren. Firmen und Dienstleistungsunternehmen haben über den Verein die Möglichkeit, unsere Schule ohne umständlichen Verwendungsnachweis der Gelder finanziell zu unterstützen, da der Verein als gemeinnützig anerkannt ist. Schwerpunkte bei der Vergabe von Fördermitteln im Jahr 2000 waren: Unterstützung der Schulaustauschprogramme mit der All Saints High School in Rossendale und der Realschule in Sellin auf Rügen, Anschaffung eines PC mit Internetzugang im Lehrerzimmer und die Anschaffung von neuen Nähmaschinen. Fast genau so wichtig wie diese größeren Anschaffungen ist aber auch, dass der Förderverein bei vielen kleinen Wünschen, die im Schuletat nicht berücksichtigt sind, helfen konnte, so z. B. für einen Blumenstrauß für jemanden, der sich für unsere Schule besonders engagiert hat. Der Förderverein der Werner-von-Siemens-Realschule wurde 1989 gegründet und hat zur Zeit um die 90 Mitglieder. Zurück zu den Leitsätzen Gebäude und Schulhof
Unser Schulgebäude ist geprägt durch große, lichtdurchflutete Fensterelemente im Kontrast mit Sichtbeton und Sichtmauerwerk. Der Schulhof ist abwechslungsreich gestaltet mit naturbelassenem, zum Spiel einladenden Buschwerk und offenen Grünflächen, Bänken und Spielgeräten. So bieten sich immer neue Raumsituationen und Perspektiven, die wir durch die Präsentation von Schülerarbeiten auf den Fluren und im großzügig gestalteten Eingangsbereich, etwa durch Vitrinen, verstärken wollen. Die farbliche Gestaltung der Klassenräume, die auf das Blau der großen Fensterfronten abgestimmt ist, schafft eine gute Arbeitsatmosphäre. So entspricht das Gebäude der Modernität und Offenheit unserer Schule, in der Kommunikation groß geschrieben wird. Im Zuge von Renovierungsarbeiten werden Klassen- und Fachräume mit moderner Ausstattung entstehen, so dass von den äußeren Gegebenheiten her optimale Lernbedingungen geschaffen werden. Schüler, Eltern und Lehrer engagieren sich, um die Gestaltung des Schulgebäudes und Schulhofes selbst weiter zu verbessern und mit Unterstützung der Schulleitung den Schulträger für die Realisierung weiterer Verbesserungsvorschläge zu gewinnen. Der im Eingangsbereich noch umzugestaltende Aufenthaltsraum soll Spielgeräte, aber auch eine Leseecke bieten, damit die Schüler in Pausen und bei frühem Unterrichtsschluss dort arbeiten oder sich entspannen können. Zurück zu den Leitsätzen Homepage
Die Internetadresse unserer Schule lautet: www.wvs-bocholt.de. Sie wird von Herrn Jessel betreut und regelmäßig aktualisiert. Diese Form der Präsentation dient der Information und dem Kontakt mit allen, die an unserer Schule interessiert sind und wird in Zukunft immer wichtiger. Neben grundlegenden Informationen findet man dort u. a. auch den aktuellen Terminplan, die Online-Ausgabe der Schülerzeitung, dieses Schulprogramm und bald auch die Ergebnisse einzelner Unterrichtsprojekte. Zurück zu den Leitsätzen Kollegium
Fortbildung: Die Lehrer unserer Schule nehmen an unterschiedlichen Fortbildungsmaßnahmen teil. Diese sollen entweder ihre unterrichtliche Arbeit oder ihre pädagogischen Möglichkeiten erweitern und verbessern. Interessierte Lehrer beteiligen sich am Lions-Quest-Programm. Für das nächste Schuljahr ist eine Fortbildung zum Thema „Gesprächsführung“ im Hinblick auf Elterngespräche geplant. Der überwiegende Teil des Kollegiums nimmt zur Zeit an einer mehrmonatigen freiwilligen Computer-Fortbildung während ihrer unterrichtsfreien Zeit teil, um für die weiteren technischen Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein. Zusammenarbeit im Kollegium Alle Lehrer sind sich darin einig, dass gemeinsam getroffene Vereinbarungen konsequent einzuhalten sind. Durch einen genau festzulegenden Verhaltenskatalog wird es allen Lehrern erleichtert, den Schülern festgelegte Grenzen aufzuzeigen und bei Übertretungen adäquat reagieren zu können. Ob die Beschlüsse eingehalten wurden, muss in den Fachlehrertreffen und in Lehrerkonferenzen geprüft werden. Wenn man einen Konsens in einem bestimmten Bereich gefasst hat, soll der Beschluss in großen Lettern auf Plakaten an der Innenseite des Lehrerzimmers angebracht werden, damit jeder sich vor Augen führen kann, mit welchen Schritten kleine Verbesserungen durchgeführt werden sollen. Lehrer müssen in allen Bereichen Professionalität und Erwachsensein vorleben!
Zurück zu den Leitsätzen Medien, Neue
Der Einsatz neuer Medien Wenn es um die Zukunft der Informationsgesellschaft und die Herausforderungen für das Bildungssystem geht, taucht automatisch die Forderung nach Medienkompetenz auf. Die Lehrer sollen über sie verfügen, die Schüler sollen sie erwerben und vertiefen. Die Schulen haben schon immer mit Medien gearbeitet und deshalb Medienkompetenz vermittelt. Diese Art von Kompetenz wird mit dem neuen Begriff der Medienkompetenz aber offensichtlich nicht gemeint. Deshalb beschränkt sich dieses Kapitel auf den Umgang mit den „neuen Medien“. Die Werner-von-Siemens-Realschule verfügt über einen mit 16 Pentium II-Rechnern ausgestatteten Computerraum. Die Einzelplätze sind über ein Novell-Netzwerk miteinander verbunden und besitzen einen zentralen Internetzugang, der über einen Proxy-Server gesteuert wird. Die Softwareausstattung erstreckt sich vom Betriebssystem Windows 95 über Office 2000 bis hin zu einer Vielzahl von Programmen für die einzelnen Unterrichtsfächer. Im Rahmen schulischer Bildungsprozesse wird der Computer vor allem in folgenden Funktionen wichtig sein:
 | als Archivierungs- und Ordnungswerkzeug |  | als Gestaltungswerkzeug |  | als Rechenwerkzeug |  | als Steuerungsinstrument |  | als Kommunikationswerkzeug |  | als Trainingshilfe. |
In den folgenden Jahren wird es die Aufgabe unserer Schule sein, diese Funktionen von Computern den Schülern so zu vermitteln, dass sie eine weit reichende Medienkompetenz im Umgang mit diesem Medium erwerben. Die Schüler sollen ab Klassenstufe 5 im Umgang mit dem Medium Computer geschult werden. Dadurch wird der Start ins Berufsleben erleichtert, und die Schule kommt ihrem Auftrag, die Schüler zu mündigen Bürgern zu machen, in besonderem Maße nach. Eine große Bedeutung kommt der Tabellenkalkulation im Mathematikunterricht und in den naturwissenschaftlichen Fächern zu. Die Bearbeitung von Datenreihen und der Umgang mit Variablen und Konstanten wird durch die Nutzung eines Rechenprogramms leicht verständlich. Die Nutzung einer Tabellenkalkulation ist spätestens ab Klasse 7 (Prozentrechnung) vorgesehen. Es wird - mit Blick auf die Anforderungen der Informationsgesellschaft – notwendig sein, die Kompetenz der Schüler im Umgang mit dem Internet zu stärken und ihnen Strategien zu vermitteln, die eine effektive Nutzung des Internets ermöglichen. Das Lernen mit dem PC soll an unserer Schule deswegen unabhängig von einzelnen Fächern und Arbeitsgemeinschaften zu einem Teil des Unterrichtsalltages werden. Schwerpunkte des Einsatzes von Computern ... an unserer Schule sind momentan: AG Informatik in Klasse 9 und in Klasse 10 AG Textverarbeitung in Klasse 9 Internet-Café für alle Jahrgangsstufen Projekt „Klassenzeitung“ in Klasse 7 Lern- und Anwendungsprogramme für die Fächer Deutsch, Mathematik, Geschichte, Erdkunde, Physik, Chemie und Technik, demnächst auch für die Fremdsprachen regelmäßige Aktualisierung der Schulhomepage.
Der überwiegende Teil des Kollegiums nimmt zur Zeit an einer mehrmonatigen freiwilligen Computer-Fortbildung während ihrer unterrichtsfreien Zeit teil, um für die weiteren technischen Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein. Unsere Ziele:  | Eine Bibliothek steht als zentraler Raum für alle Arten der Recherche zur Verfügung. Er integriert die neuen Medien mit den bislang vorhandenen. Schüler lernen den Umgang mit traditionellen und neuen Medien. Kollegen schicken Schüler mit Suchaufträgen in diesen Raum, und die Aufgaben werden weitgehend selbstständig (nach einer Einarbeitung) durchgeführt. |  | Mindestens ein Computer steht allen Lehrern ständig zur Verfügung, damit sie sich mit Programmen und dem Umgang mit dem Gerät vertraut machen können. Ein Notebook bietet die Möglichkeit, vorbereitete Unterlagen mit in den Unterricht zu nehmen und mit Hilfe eines Beamers (Projektionsgerät) allen Schüler zu präsentieren. |  | In unserem vernetzten Computerraum ist der Zugang zum Internet für alle Lehrer und alle Klassen möglich. Eine mobile, zweite Lösung wird deswegen angestrebt, um Engpässe zu vermeiden. |  | Qualifikation möglichst vieler Lehrer, damit die neuen Medien optimal im Unterricht eingesetzt werden können. |
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Partnerschulen
Die All Saints High School in Rossendale, Großbritannien Wurst starts a happy friendship! So die Rossendale Free Press am 24. März 1989. Die Mettwurst, den westfälischen Schinken und das Vollkornbrot hatten Frau Beinecke, Frau Veltmann und Herr Holtkamp, unser damaliger Schulleiter, bei ihrem ersten Besuch der All Saints High School für ein gemeinsames Frühstück mit ihren britischen Kollegen mitgebracht. Sie vereinbarten einen Schüleraustausch der beiden Schulen. In dem Bericht heißt es: “Their visit marked the start of what will be a lasting association for both schools.” Diese Hoffnung hat sich erfüllt: Seit 1989 besucht jährlich regelmäßig eine Schülergruppe der All Saints High School unsere Schule und ebenso regelmäßig fährt eine Schülergruppe unserer Schule zur All Saints High School. Zusätzlich wird ein Auslandspraktikum organisiert. Bei den regelmäßigen Besuchen an der All Saints High School in Rossendale lernen die Schüler den Schulalltag ihrer Partnerschule kennen, machen Exkursionen mit ihren gastgebenden Schülern in die Umgebung. So besuchen unsere Schüler häufig die Innenstadt von Manchester sowie das dortige große Industriemuseum und wandern in den Yorkshire Dales, einem eindrucksvollen Nationalpark nördlich von Rossendale. Am Beginn des Besuchs steht gewöhnlich ein Empfang beim Bürgermeister der Stadt und am Ende findet immer eine Abschiedsparty statt. Häufig gewinnen die Schüler durch diese Besuche an Vertrauen und Sicherheit, sich in englischer Sprache zu unterhalten. Die Realschule Sellin auf Rügen Schon kurz nach der politischen Wende (1990) wurden im Frühjahr erste Kontakte mit der (damals noch) Polytechnischen Oberschule Sellin auf Rügen durch Herrn Holtkamp aufgenommen. Im Oktober 1991 reiste zum ersten Mal eine Selliner Schülergruppe zu uns nach Bocholt, begleitet von zwei Lehrern. Seit diesem ersten Besuch kommen einmal im Jahr, meistens im April oder Mai, Schüler der Klassen 7 aus Sellin für eine Woche nach Bocholt. Der Gegenbesuch unserer Schüler der Klassen 7 erfolgt im Herbst. Da die Schüler bei Gastfamilien wohnen, entstehen im Wesentlichen nur Kosten für den Transport. Vor Ort erwartet die Schüler ein vielfältiges Programm: Begrüßung in der Schule Teilnahme am Unterricht Nähere Erkundung des Ortes Radtour/ Wanderung in die nächste Umgebung Tagesfahrt mit dem Bus (z.B. Münster oder Köln bzw. Stralsund oder Hiddensee) Gemeinsame Freizeitgestaltung bei den Gasteltern Fachgespräche der Lehrer Gemeinsames Abendessen der Lehrer mit dem gastgebenden Kollegium
Im Oktober 2000 wurde anlässlich des Besuchs einer Bocholter Schülergruppe in Sellin unter der Begleitung der Bocholter Lehrer Heinz Lohscheller und Klaus-Peter Jessel das 10jährige Jubiläum der Schulpartnerschaft gefeiert und dabei auch Bilanz gezogen. Es zeigte sich, dass sowohl die Bocholter Realschule als auch die Realschule Sellin in den vergangenen zehn Jahren, die seit dem Einheitsjubel vergangen sind, mitgeholfen hat, Mauern einzureißen und Brücken zu schlagen. Von einer Distanz zwischen „Ossis“ und „Wessis“ sei nichts mehr zu spüren und somit sei die ursprüngliche Absicht dieser Schulpartnerschaft gelungen. Zurück zu den Leitsätzen Praktikum
An unserer Schule findet jährlich in der Klasse 9 ein dreiwöchiges Praktikum statt, und zwar in der letzten Januar- und den beiden ersten Februarwochen. Die Schüler suchen sich in der Regel selbst einen Praktikumsbetrieb. Während der Praktikumszeit besuchen Lehrer die Praktikanten in den Betrieben und führen Beratungsgespräche mit den beteiligten Personen. Die Erfahrungen der Praktikantinnen werden in einer Mappe dokumentiert und im Unterricht ausgewertet. Eltern helfen, dass ihre Kinder und deren Mitschüler eine passende Praktikumsstelle finden. Auslandspraktikum Seit 1992 organisieren wir gemeinsam mit der All Saints High School in Rossendale/GB einen regelmäßigen Praktikumsaustausch, bei dem die Schüler die Möglichkeit haben, ein einwöchiges Betriebspraktikum in der Stadt der Partnerschule zu machen. So gewinnen sie auch einen ersten Einblick in die Arbeitswelt eines anderen Staates der Europäischen Union. Zurück zu den Leitsätzen Projektunterricht
Jeder Schüler soll im Laufe der sechsjährigen Schulzeit mindestens einmal an einem mehrtägigen Projekt teilnehmen. Einzelne fachbezogene und fächerübergreifende Projekte sollen verstärkt durchgeführt werden. Ein Team innerhalb des Kollegiums fördert diese Arbeitstechnik durch die Erarbeitung konkreter Vorschläge. In die Projekte sollen auch Eltern als Referenten oder zur Unterstützung der Lehrkraft eingebunden werden. Sie stellen vielfältiges Material zur Verfügung oder ermöglichen das Lernen am „Originalschauplatz“, z.B. auf dem Bauernhof. Zurück zu den Leitsätzen Schulordnung
Mit dem vorliegenden Schulprogramm tritt eine neue Schulordnung in Kraft! Zurück zu den Leitsätzen Sport
Je nach Möglichkeit werden über den regulär erteilten Sportunterricht hinaus verschiedene Sport-Arbeitsgemeinschaften angeboten. Zur Zeit bestehen zwei unterschiedliche Arbeitsgemeinschaften Fußball (sowohl für Jungen als für Mädchen), die dann ihr Können bei regional stattfindenden Fußballturnieren , wie z.B. dem Siemens-Cup, unter Beweis stellen, sowie eine Gymnastik-/Tanz-AG, die das Programm von Veranstaltungen außerhalb des Unterrichts bereichert. Geplant sind aber auch neue Formen, wie z.B. Selbstverteidigung für Mädchen und die Teilnahme an einem Sponsorenlauf. Bereits seit seinem Start im Jahr 2000 nimmt die Werner-von-Siemens-Schule in großem Rahmen (Schüler und Lehrer) mit gutem Erfolg am Bocholter City-Lauf teil, bei dem wir dank der Unterstützung der Firma Siemens mit einheitlichen T-Shirts antreten können. Des Weiteren setzt unsere Schule vermehrt auf alternative Sportangebote, welche die traditionellen Bundesjugendspiele zunehmend ablösen. Hier sind besonders die Winterlustiade und das Triathlonsportfest zu nennen. (Siehe auch: Veranstaltungen) Zurück zu den Leitsätzen TRO = Tage religiöser Orientierung
Neben dem regulär stattfindenden Religionsunterricht bieten die alljährlich stattfindenden Tage religiöser Orientierung (TRO) den Schülern der Klassen 10 Freiraum außerhalb des Schulalltages Fragen der persönlichen Lebensorientierung zur Sprache zu bringen. Aber auch alle anderen Klassen haben einmal im laufenden Schuljahr die Gelegenheit im Klassenverband an einem ökumenisch gehaltenen Wortgottesdienst teilzunehmen. So ist auch ein von Schülern selbst gestalteter ökumenischer Gottesdienst ein wesentlicher Bestandteil der Abschlussfeierlichkeiten der Klassen 10. Zurück zu den Leitsätzen Umgangsformen
Umgangsformen und Verhaltensweisen, die Schüler von Lehrern verlangen können und die Lehrer von Schülern erwarten können oder ihnen vermitteln sollen, sind unter anderem: Humor (alles mit heiterer Gelassenheit betrachten), gepflegtes Äußeres (Hygiene), Freundlichkeit, Gerechtigkeit, Geduld, nicht nachtragend zu sein, Souveränität, Ausgeglichenheit, Toleranz, Vertrauen, Kompetenz, Ehrlichkeit, Höflichkeit, Teamfähigkeit ... Durch die Vermittlung dieser Werte machen wir die Schüler fit für die Zukunft, um einer immer brutaler werdenden Ellenbogengesellschaft mehr Menschlichkeit entgegenzusetzen. Diese Wertevermittlung gelingt in der Schule oft nicht oder nur in geringem Maße. Schule kann nur einen kleinen Beitrag zur Erziehung leisten, die in manchen Elternhäusern immer mehr verloren zu gehen droht. Als einer der Gründe dafür wird die mangelnde Kommunikation zwischen Eltern und Kindern gesehen. Im schulischen Bereich fällt auf, dass Schüler sehr wohl um das Vorhandensein der Werte wissen und die Beachtung von Seiten der Lehrer auch einfordern, jedoch nicht bereit sind, sie selbst zu beachten. Diese Wertevermittlung kann in der Schule nur unterrichtsbegleitend und im direkten Umgang miteinander praktiziert werden. Ein konkreter Ansatz dazu wird zur Zeit von einer Lehrergruppe erarbeitet. Geplant ist auch: Lehrer treffen sich in Zukunft nicht nur zu Klassenkonferenzen, um dort über Disziplinprobleme zu sprechen, sondern sprechen regelmäßig (einmal im Monat) über Auffälligkeiten in den Klassen, da so sowohl positive als auch negative Häufungen besser herausgefiltert werden können. Natürlich schaffen diese Treffen oberflächlich weitere Mehrarbeit, jedoch ist der individuelle Nutzen dieser Treffen für Lehrer und Schüler enorm. Dies gilt um so mehr, da bei diesen Fachlehrer- oder Teamtreffen elementare Erziehungsschwerpunkte festgelegt werden sollen, die allen das Miteinander erleichtern. Zu diesen Schwerpunkten gehören u.a. Umgangsformen, Sauberkeit, Hausaufgaben, Methodenvermittlung, Sitzordnung, Mobbing, Drogen, Rechtsextremismus, Gewalt, Ernährung. Es muss eine neue Gesprächskultur geschaffen werden (Der Ton macht die Musik!) und dabei ein wechselseitiges Wertgefüge vermittelt werden, wobei Fehlverhalten konsequent korrigiert werden muss. Dies kann nur als Anregung dienen, da keine messbare Konkretisierung und keine messbare Bewertung möglich ist. Zurück zu den Leitsätzen
An unserer Schule finden ständig außerunterrichtliche Veranstaltungen kultureller, sportlicher und religiöser Art statt. Dazu gehören die Tage religiöser Orientierung (TRO), Sportfeste, Klassenfeste, Karnevalsdisco, feierliche Entlassung der Klassen 10 u. Ä. Zurück zu den Leitsätzen Hinweise zur Hausordnung
(Die Hausordnung gilt für das gesamte „Schulzentrum Südost“ und wird gemeinsam mit der Melanchthonschule erarbeitet. Sie beruht auf der „Allgemeinen Hausordnung aller Schulen der Stadt Bocholt“.) Rauchen Das rigorose Rauchverbot an unserer Schule hat gegriffen. Das öffentliche Rauchen auf dem Schulhof konnte abgestellt werden. Dies geschah einerseits durch eine Aufklärungskampagne über die Gefahren des Rauchens und andererseits durch Verbote, die mit der nötigen Konsequenz durchgesetzt wurden. Gegen das Rauchen auf den Toiletten sind weitere Maßnahmen in Arbeit. Pausenregelung Mit einer neuen Pausenregelung befasst sich eine weitere Arbeitsgruppe. Pünktlichkeit Schüler, die zu spät zum Unterricht erscheinen, werden ins Klassenbuch eingetragen. Bei wiederholtem Zuspätkommen eines Schülers ergreift der Klassenlehrer geeignete Gegenmaßnahmen. Beim pünktlichen Erscheinen zum Unterricht sollen die Lehrer ihrer Vorbildfunktion gerecht werden. Sollte ein Lehrer einmal selbst zu spät zum Unterricht erscheinen, so ist den Schülern eine Begründung dafür zu geben, zumal das Zuspätkommen häufig dienstlich begründet und nicht selbst verschuldet ist. Bei eventuellen wiederholten selbstverschuldeten Verspätungen von Lehrern muss die Schulleitung einschreiten. Gewalt Das Thema Gewalt stellt sich in zwei Formen dar: einerseits körperliche Gewalt, jedoch auch psychische Gewalt, unter der vor allem jüngere Schüler zu leiden haben. Da wir in einem Schulzentrum mit der Melanchthonschule zusammenleben, kommt es auf dem Pausenhof zu Begegnungen von Schülern beider Schulen, die nicht immer friedlich ablaufen. Bei gewalttätigem Fehlverhalten dürfen die Lehrer keinesfalls wegschauen, sondern müssen aktiv gegen Gewalt einschreiten. Eine Arbeitsgruppe soll einen Maßnahmenkatalog gegen Fehlverhalten während der Pause erstellen. Präventiv soll eine aktive Pausenregelung zum Aggressionsabbau beitragen. Zur aktiven Gestaltung der Pause muss ebenfalls eine Arbeitsgruppe gebildet werden (evtl. AG „Neue Pausenregelung“). Müll Ein Problem an unserer Schule besteht sicher darin, dass sowohl in den Klassen, im Treppenhaus, im Vorraum und auf dem Pausenhof wahllos Müll weggeworfen wird. Um dem Einhalt zu gebieten, sollen in den Klassen Hinweisschilder (Gedankenstützen) aufgehängt werden. Diese sollen in einem freundlichen Ton darauf hinweisen, dass die Schule sauber bleibt. Zusätzlich sollen die Lehrer, die in einer Klasse unterrichten, darauf achten, dass der Müll im Mülleimer landet und die Stühle nach der letzten Unterrichtsstunde hochgestellt werden. Das widerliche Spucken auf dem Schulhof und im Gebäude muss unbedingt eingestellt werden. Schulordnung für die Werner-von-Siemens-Realschule
Mit dem Eintritt in unsere Schule gehörst du zu unserer Gemeinschaft aus Schülern, Eltern und Lehrern (Auch im Folgenden meinen diese Bezeichnungen selbstverständlich beide Geschlechter). Unser gemeinsames Ziel ist es, allen Schülern das erfolgreiche Lernen in einem Schulklima zu ermöglichen, in dem du dich wohl fühlst. Als Voraussetzung hierzu sollen vor allem gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft untereinander geübt werden. Die Schule kann ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag nur erfüllen, wenn Schüler, Lehrer und Erziehungsberechtigte vertrauensvoll zusammenarbeiten. Der Schulbetrieb ist angewiesen auf die Arbeit der Sekretärinnen, der Reinigungskräfte und des Hausmeisters. Alle sollen versuchen, ihre Arbeit zu erleichtern. Daraus ergibt sich grundsätzlich für den Umgang miteinander: Wir gehen fair miteinander um. Wir verurteilen körperliche Gewalt, verletzende Äußerungen und Gesten und das Beschädigen fremden Eigentums. Wir verhalten uns so, dass niemand Schaden nimmt. Unbedachtes und unvorsichtiges Verhalten sind zu vermeiden. Gefährliche Spiele sind nicht erlaubt. Wir üben Toleranz, nehmen auf Altersunterschiede Rücksicht und schützen die Schwächeren. Wir hören einander zu. Wir übernehmen Verantwortung und tragen gemeinsam gefasste Beschlüsse mit.
Im einzelnen fühlen wir – Schüler, Lehrer und Eltern der Werner-von-Siemens-Realschule – uns an folgende Ziele und Regeln gebunden: Unterricht Wir tragen alle zu einer angenehmen und das Lernen fördernden Atmosphäre bei. Eine wesentliche Voraussetzung hierfür sind die Bereitschaft und das Bemühen, aufeinander einzugehen. Vermeide alles, was das Unterrichtsgeschehen stört. Wir kommen vorbereitet in den Unterricht und bringen die notwendigen Materialien mit. Wir achten auf die Einhaltung der Unterrichtszeiten. Bei Verspätung oder Verhinderung entschuldigen wir uns. Bei Erkrankung ist die Schule möglichst schon am gleichen Tag zu benachrichtigen. Bei vorhersehbaren notwendigen Arztbesuchen am Vormittag ist sofort nach Kenntnis des Termins eine schriftliche Bitte um Beurlaubung notwendig. Die Klasse erwartet den Lehrer in ihrem Unterrichtsraum oder vor dem Fachraum. Wenn eine Klasse 5 Minuten nach Unterrichtsbeginn ohne Lehrer bleibt, informiert der Klassensprecher das Sekretariat. Schüler und Lehrer tragen Verantwortung für die Sauberkeit der Klassenräume bzw. Fachräume. Wir essen und trinken nur in den Pausen. In den Räumen benutzen wir verschließbare Getränkebehälter. Wir benutzen im Gebäude kein(en) Walkman, Handy, Scall, TelMi und ähnliche Dinge; ebenso ist das Kauen von Kaugummis nicht gestattet. Schulgebäude und Schulgelände Wir gestalten und nutzen das Gelände unserer Schule so, dass sich alle wohlfühlen können. Wir gehen mit der Einrichtung und allen Gegenständen pfleglich um. Abfälle gehören in die dafür vorgesehenen Behälter. Wände dürfen nur nach Absprache mit den verantwortlichen Lehrern gestaltet werden. Schülern ist es nicht erlaubt, das Schulgelände während ihrer Unterrichtszeit und während der Pausen zu verlassen. Ball und Bewegungsspiele dürfen nur auf dem Schulhof stattfinden. Es darf nur mit weichen Bällen gespielt werden. Das Schneeballwerfen ist untersagt. Vereinbarungen bei Regelverstößen Unsere Schulordnung ist das Ergebnis einer Diskussion, an der alle Gruppen der Schulgemeinde beteiligt sind. Wer ihr zuwiderhandelt, handelt gegen gemeinsam beschlossene Regeln und Ziele. Ein solches Verhalten muss Konsequenzen nach sich ziehen. Wir unterscheiden zwischen erzieherischen Maßnahmen und Ordnungsmaßnahmen. Zu den erzieherischen Maßnahmen gehören: Ermahnung Gespräch und Beratung Mitteilung an die Eltern Ausschluss aus der laufenden Unterrichtsstunde Nacharbeiten unter Aufsicht Übertragung von besonderen Aufgaben (z. B. Beseitigung des Schadens, Wiedergutmachung, Klassen- und Hofdienst)
In Konflikten kann ein Schüler eine Person seines Vertrauens um Vermittlung bitten. Bei schweren Verstößen oder bei wiederholtem Fehlverhalten sind (lt. ASchO §§13,14) Ordnungsmaßnahmen vorgesehen. Ordnungsmaßnahmen beschließt die Klassenkonferenz bzw. die Lehrerkonferenz. Zurück zum Inhaltsverzeichnis Wir freuen uns auf eine angenehme Zusammenarbeit und wünschen unseren Schülern eine erfolgreiche Schulzeit! |