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2002 Reisebericht
Weihnachtsgruß
Dank

 Dank für Gastfreundschaft

 

Fast 3 Wochen hatten Eltern und Lehrer kirgisische Gäste beherbergt. Dafür wurde ihnen jetzt mit einem leckeren Essen und einem gemütlichen Abend in der Schulküche gedankt. Frau Veltmann und 5 Mütter hatten sich freundlicherweise bereit erklärt, für alle zu kochen. 
Herr Koch besorgte die Zutaten einschließlich der Getränke.

Für die enorme zusätzliche Arbeit in Verbindung mit dem Austausch erhielt Herr Koch dann noch aus den Händen von Herrn Boeck einen Blumenstrauß, den er sich nach Meinung aller Anwesenden auch redlich verdient hatte.

 
 

 

 

 Engländer und Kirgisen im Bocholter Rathaus
Schüleraustausch mit der Werner-von-Siemens-Realschule (BBV 25.09.03)

 

Die Werner-von-Siemens-Realschule hat an diesem Wochenende gleich zwei Mal Besuch:
Eine Schülergruppe des All Saints Catholic Language College aus der englischen Partnerstadt Rossendale, die bereits langjährige Kontakte mit der Bocholter Schule pflegt.

 

Die Gruppe aus Kirgistan ist zum ersten Mal zu Gast bei der Werner-von-Siemens-Realschule.
Die jungen Engländer sind vom 24. September bis zum 1. Oktober 2003 in Bocholt. Die Kirgisen kamen bereits am 21. September an und werden am 10. Oktober 2003 die Heimreise antreten. Für beide Gruppen hat die Werner-von-Siemens-Schule ein interessantes Programm vorbereitet. So finden nicht nur Fahrten nach Oberhausen und Münster statt, sondern arbeiten z.B. die jungen Engländer an britisch-deutschen Projekten in der Schule mit. Die Kirgisen erwartet die Besichtigung der Firma Siemens mit ihrer

 

Ausbildungswerkstatt oder aber auch ein Tagesausflug nach Köln. Da alle Schülerinnen und Schüler in Bocholter Gastfamilien wohnen, ist selbstverständlich auch genügend Freizeit für gemeinsame Unternehmungen mit den neuen deutschen Freunden eingeplant.

 

 Besuch aus Kirgistan

Seit dem 22.09. sind 15 Schülerinnen und Schüler des Talaser Gymnasiums Nr.3 an unserer Schule zu Gast. Sie werden von zwei einheimischen Lehrerinnen, Frau Momunalijewa und Frau Samykina, begleitet.
Nachdem sich der Empfang durch die Schülerinnen und Schüler unserer Schule so wie ihre Eltern am Vortag auf dem Bocholter Bahnhof etwas kompliziert gestaltete (die Talaser kamen einen Zug später als geplant), haben sich Gäste und Gastgeber „beschnuppert“ und meistern nun gemeinsam den Alltag. Denn das Ziel dieses Schüleraustausches, der in erheblichem Maß durch das Goethe-Institut unterstützt und finanziert wird, ist, dass die Talaser Schüler den Alltag deutscher Schüler kennen lernen. Deswegen sitzen die Schüler aus Kirgistan auch gemeinsam mit ihren Gastgebern im jeweiligen Unterricht. Das ist natürlich eine Herausforderung, besonders in sprachlicher Hinsicht, aber die Talaser meinen auch einhellig, dass ihnen die Verständigung auf Deutsch jeden Tag leichter fällt.
Natürlich gibt es auch ein Programm für diesen Schüleraustausch, so waren die Schüler aus Kirgistan (zusammen mit ihren Gastgebern) in Köln, dabei machten neben dem Dom besonders die Geschäfte großen Eindruck auf sie. In der kommenden Woche ist eine Fahrradtour in die Niederlande geplant. Dabei werden unsere Gäste beweisen, dass ihre Bocholter Gastgeber ihnen schon viel über die Kunst des Radfahrens beigebracht haben, denn die Benutzung eines Fahrrades ist in Talas keineswegs so alltäglich wie bei uns. Weitere Programmpunkte sind Besuche bei der Firma Siemens, im LAZ Rhede so wie im Textilmuseum. Abgerundet wird der Aufenthalt der Talaser durch ein gemeinsames Essen unserer Schüler mit ihren Gästen.

 

 Die Wochenenden verbringen die Schülerinnen und Schüler aus Kirgistan in ihren Gastfamilien, die auch schon viele Pläne geschmiedet haben, um den Aufenthalt „ihres Kindes“ möglichst schön und erlebnisreich zu gestalten. An dieser Stelle soll auch einmal gesagt sein, dass ohne das große Engagement der Gasteltern der Schüleraustausch völlig undenkbar wäre. Ein großer Dank gilt auch den Lehrerinnen und Lehrern unserer Schule, die aktiv an der Vorbereitung und Durchführung mitgewirkt haben bzw. mitwirken.
Am 10.10.03 werden die Talaser Schülerinnen und Schüler so wie ihre beiden Lehrerinnen wieder in Richtung Heimat aufbrechen, dann steht ihnen eine lange und beschwerliche Reise bevor ( 1.Zugfahrt nach Frankfurt, 2.Flug von ca. 7 Stunden nach Bischkek, 3. Fahrt mit dem Bus nach Talas- nochmals ca. 6 Stunden).

 

 Sicherlich wird der Abschied nicht leicht fallen, aber es gibt ja recht bald ein Wiedersehen: Im Frühjahr des nächsten Jahres statten die Schüler unserer Schule ihren Partnern in Talas einen Gegenbesuch ab.
J. Koch

 

Per Mail habe ich folgende Zeilen aus Kirgistan erhalten:

 Der Aufenthalt der Talasser Schüler in Deutschland

 

Niemand hat bemerkt, dass die drei Wochen, die die Talasser Schüler in Deutschland verbracht haben, schon vorbei sind. Die Zeit lief wahnsinnig schnell davon. In diesen drei Wochen gab es viel Interessantes, die talasser Schüler haben viel gesehen und erlebt. Und jetzt bleibt nur die Erinnerung an diese schönen Tage, an die Radtour in die Niederlande, die allen gut gefallen hat, an die Stadt Köln, an ihre Leute und an den Kölner Dom, deren Architektur die Kinder begeistert hat, an die Firma „Siemens“ und auch an andere Tage ihres Aufenthalts in Deutschland.
Nach diesen schönen Wochen stand uns eine lange Rückreise bevor: vier Stunden mit dem Zug nach Frankfurt, sechs Stunden mit dem Flugzeug und noch sechs Stunden mit dem Kleinbus nach Talas! Der Abschied von den Gastfamilien und von den neuen Freunden fiel sehr schwer (nicht ohne Tränen). Aber Deutschland wollte vielleicht seine Gäste nicht entlassen. Komischerweise war der schnellste und der beste ICE auf der Hälfte des Weges kaputt!
Nach einer halben Stunde waren alle Passagieren evakuiert und mit einer Verspätung kam unsere Gruppe nach Frankfurt an. Das Flugzeug hatte aber auch eine Verspätung von fast einer Stunde! Und um 12 Uhr nachmittags war unsere Reise zu Ende! Aber die talasser Schüler erinnern sich sehr oft an die Werner-von-Siemens-Realschule, an alle Lehrer und Schüler und vermissen die Zeit, die so schnell vergangen ist. Was aber die Schüler glücklich macht, ist die Sache, dass im Mai sie sich wieder mit ihren Freunden, aber schon in Talas, treffen werden.
Jelena Samykina

Erinnerungen der Talasser Schüler


Ich war drei Wochen in Deutschland. In Deutschland war ich vom 19. September bis zum 10. Oktober. Dort war ich in Frankfurt, Köln, Bocholt und Rhede-Wiedenbrück. Zuerst war ich zwei Tage mit meiner Gruppe in Frankfurt. Dann fuhren wir nach Bocholt. In Bocholt wohnte ich bei der Familie Haas. Am besten gefiel mir in Deutschland die Stadt Köln. Diese Stadt ist sehr schön, weil es dort viele Hochhäuser gibt. Für unsere Fahrt möchte ich mich beim Goetheinstitut bedanken, weil es viel für uns gemacht hat. Und ich möchte mich noch bei den Gastgebern und den Lehrern aus Bocholt bedanken.
Witalik Herzen

Ich war in Deutschland drei Wochen und das war wunderschön. Ich war in Deutschland in den Städten, wie Bocholt, Köln und Frankfurt. Am besten gefällt mir es natürlich in Bocholt, weil ich dort mehr Zeit verbracht habe. Ich wohnte dort bei der Familie Schlebes, die aus sechs Personen besteht. Sie sind sehr sehr nett. Am Wochenende fuhr ich mit meiner Gastfamilie zur Nordsee. Dort war es cool. In Deutschland habe ich den Kölner Dom gesehen, der mir auch gefallen hat. In Frankfurt gefällt es mir auch in der Jugendherberge.
Ich möchte mich bei allen Leuten, die unsere Fahrt nach Deutschland organisiert haben, bedanken. Ich möchte mich auch bei allen Lehrern, die in der Werner-von-Siemens Realschule arbeiten und meiner Gastfamilie bedanken.
Dilbara Mamyrowa

 

Post aus Talas

Hallo Klaus-Peter,
anbei als Anlage einen Auszug aus einem Brief, den ich kürzlich aus Talas erhielt (über den Postweg). Ich würde mich freuen, wenn du das auf die Homepage bringen könntest.
Jan

Ich habe am Freitag, den 14.11. 2003, einen Brief von der Schulleiterin des Gymnasiums Nr. 3 in Talas erhalten, in dem sie u.a. schrieb:
 
„Eine große Freude war für uns alle die Rückkehr unserer Schüler aus Deutschland. Sie sind sehr zufrieden mit ihrer Reise.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen am Austausch Beteiligten für die gastfreundliche Aufnahme, das interessante Programm, für die Mühe und für die Möglichkeit, in Deutschland zu verweilen.
Ich denke, dass die Kinder sich ihr ganzes Leben an diese Reise erinnern werden.
Derzeit arbeiten die Schülerinnen und Schüler an einem Bericht über ihre Reise und wollen dazu auch eine Schülerzeitung herausgeben. Sie erstellen auch ein Album mit Bildern. Das alles tun sie mit großem Engagement.
Noch vor kurzer Zeit dachten wir nicht einmal an solch eine Möglichkeit für unsere Schüler und jetzt ist es einfach ein sehr wichtiges Ereignis für uns, zumal für so ein kleines Städtchen wie unser Talas.
Wir freuen uns sehr, dass wir im Mai 2004 eure Schüler bei uns willkommen heißen werden. Wir werden uns sehr bemühen, den Schülern aus Deutschland während ihres Aufenthaltes viel Vergnügen zu bereiten. Wir wünschen uns sehr, dass auch ihnen ihre Reise gefallen wird. Wir sind sehr aufgeregt.“
(Übersetzung: Jan Koch)