Der kirgisische Bazar war das absolute „Highlight“. Wir hätten wirklich nicht gedacht, dass es so viele armen Menschen in Kirgistan gibt, obwohl Herr Koch uns vorher darauf aufmerksam gemacht hatte. Es gab Frauen und auch Männer, die sich teilweise nur mit einem kleinen alten Stück Brot oder etwas völlig Unbrauchbares an den Straßenrand gestellt hatten. Doch das war noch nicht alles. Man konnte sehen, wie die frisch geschlachteten Schweine aufgehängt wurden. Im Bazar musste man auf seine Geldbörse gut aufpassen. Selbst in der Hosentasche war das Geld nicht sicher. So mussten wir ziemlich gut auf unsere Taschen und unsere Portemonais aufpassen. Im Gegensatz zu Deutschland werden dort alle Waren für sehr wenig Geld verkauft. Für die Kirgiesen sind die Waren aber trotzdem teuer. Es gibt Männer, die verdienen im Monat umgerechnet ca. 14 €. Damit müssen dann z.B acht Personen versorgt werden. So kann man sich nun vorstellen mit welchen Bedingungen die Leute dort leben. Da ein Mädchen der Deutschen Gruppe Geburtstag hatte, bekam sie von uns kirgisische Pralinen und ein kirgisisches Tuch. Der war Bazar war trotz aller Gefahren für uns sehr schön. Wir haben viel Schmuck aus echtem Silber und auch kirgisische Souveniere gekauft. Der Bazar war wie eine andere Welt und trotzdem sehr interessant. Annemarie Schmidt |