| Der Tag beginnt mit dem Frühstück um 8.30 Uhr. Es gibt
Brötchen, Aufschnitt, Käse, Säfte, Kaffee, Milch, Cornflakes, Rührei…
Der erste
Programmpunkt für diesen Tag ist die Besichtigung des Denkmals für die
ermordeten Juden Europas. Dort angekommen machen wir eine kurze Pause, bis
schließlich die Klasse in 2 Gruppen aufgeteilt wird. Unsere Führerin erzählt uns
z.B. etwas über den Künstler, der das Denkmal gebaut hat, dass der Künstler
bewusst keine Beschreibung und Bedeutung für das Denkmal angegeben hat, welche
Firmen such am Bau beteiligt haben, welche Assoziation uns einfallen wenn wir
das Denkmal betrachten und vieles mehr. Anschließend gehen wir in das anliegende
Informationszentrum unter der Erde. Wir werden dort, ähnlich wie beim Flughafen,
kontrolliert. In dem Informationszentrum werden größtenteils Einzelschicksale,
welche sehr anschaulich durch Tagebucheinträge, Bilder oder auch das Hören von
Überlebenden, präsentiert.
Der 2. Programmpunkt für diesen Tag ist eine Führung
durch das Olympiastadion, zu dem wir erst mit der U-Bahn fahren und dann noch
ca. 500 m zu Fuß laufen müssen. Der Führer wartet schon auf uns und erzählt uns
erst einmal etwas zur Geschichte des Stadions, führt uns dann aber auch in die
Kabine, den Presseräumen, die VIP-Tribüne und auch in eine unterirdische Halle,
die zum Aufwärmen der Leichtathleten dient.
Nach der Führung laufen wir wieder
zurück zu U-Bahn, um unseren dritten und letzten Programmpunkt anzusteuern: Eine
Spreeboottour. Vom Hauptbahnhof müssen wir noch ein etwas längere Stück zu Fuß
zurücklegen bis wir da sind. Auf dem Boot Platz gewonnen, werden uns erst einmal
Getränke angeboten, wovon aber keiner, aufgrund der hohen Preise, zustimmt. Als
es dann anfängt zu regnen müssen wir unter Deck.
Wieder am Steg angekommen
machen wir uns auf den Rückweg zum Hotel. Um 20 Uhr gibt es beim Italiener unser
Abendessen, welches von Tag zu Tag immer besser geschmeckt hat. Nach dem Essen
laufen wir zurück zum Hostel und lassen und, Vom Tag erschöpft in unsere Betten
fallen. |