

| Bienvenuti a Roma Der Name der Werner- von- Siemens- Realschule schallt über den Petersplatz
Die Klasse 10d war mit Frau Beinecke und Herrn Birke in Rom. Hier das Tagebuch ihrer Fahrt im Telegrammstil:
Sonntag, 03.09.2006 Abfahrt um 18.00 Uhr von der Schule. Über Würzburg, Ulm ging es mit dem Bus nach Lindau am Bodensee; Fahrerwechsel.
Montag, 04.09. 2006 Weiterfahrt durch Österreich, durch die Schweiz über den St. Bernadino Pass ( 2065 m Höhe ), vorbei an Christin Heltens Lieblingssee, dem Lago Maggiore, nach Italien; Fahrt durch die Po- Ebene an Florenz vorbei nach Fregene bei Rom, unserem Zielort; Beziehen der Zimmer, Baden im hauseigenen Pool oder im 50 m entfernten Mittelmeer; strahlend blauer Himmel, 35 Grad Celsius, Drei- Gang- Menü ( Fleischbeilage wurde von Maik Nienaber als Seehundfleisch eingeordnet. )
Dienstag, 05.09.2006 35 Grad Celsius, strahlend blauer Himmel; Fahrt mit dem Zug zum Bahnhof Termini; chinesischem Studenten geholfen; von Termini zum Fontana di Trevi (Trevibrunnen), Münze mit der linken Hand über die rechte Schulter geworfen, etwas gewünscht- nach Überlieferung geht dann ein Wunsch in Erfüllung ( Maik Nienaber hat sich besseres Fleisch für den Abend gewünscht, hat dabei die Münze etwas hoch eingeworfen ), weiter zum Pantheon mit der größten Kuppel in Rom, über den Plazza Navona, vorbei an Tiberfluss und der Engelsburg zum Plazza St. Petri (Vatikan), dabei von zahlreichen Händlern aufgehalten worden, die unverschämt günstig Markensonnenbrillen, Handtaschen, Gürtel und Rollex-Uhren anboten (Schüler blieben standhaft), Besichtigung der Peterskirche vorbei am Grab von Papst Paul II und am Petrusgrab in den Dom, Turmbesteigung - Aussicht auf Rom, die ewige Stadt genossen - entkräftet wieder an den Händlern vorbei zur Spanischen Treppe, italienische Models trafen dort wie geplant ein- Ausruf von Lukas Wienand Calado, während er völlig unerklärlich erfrischt etwa 30 Fotos von den Models schoss: „ Ich liebe Rom!“, Rückkehr zum Bahnhof, Lukas kurzzeitig verloren, da er sich eine Pizza kaufen musste, Ankunft in Fregene, im Pool gebadet, zweiter Gang des Abendessens ein halbes Hähnchen: Begeisterung und Dank an Maik, dass er die Münze so hoch in die Luft geworfen hatte.
Mittwoch, 06.09.2006 37 Grad Celsius, strahlend blauer Himmel; Fahrt mit dem Zug nach St. Petri zur Generalaudienz bei Papst Benedikt XVI, sitzen im zweiten Block; der Papst trägt seinen neuen Hut, den Saturno, fährt in 3,5 m Entfernung an uns vorbei und winkt uns zu, die Schüler der Werner- von- Siemens- Realschule werden über alle Lautsprecher des Petersplatzes begrüßt, Schüler jubeln - ein bewegender Moment - 11.15 Uhr Ende der Audienz, schon wieder an den Händlern vorbei zum Pantheon, Mittagspause, durch Pizza und Eis gestärkt weiter zum Capitol ( schon immer Sitz der römischen Stadtregierung), Gang auf das Forum Romanum mit seinen Tempeln, u. a. Tempel der Vesta gezeigt, Schüler kennen den Unterschied zwischen ionischen, dorischen und korinthischen Säulen (Christina Kabus fürchtet einen Test zu diesem Sachgebiet), durch Triumphbögen zum Colosseum, wo die Gladiatoren für Ruhm kämpften, die aus der Neuzeit wollen lieber Euro, wenn man sie fotografieren will; weiter zum Circus Maximus ( Wagenrennen zu römischen Zeiten ), am Bocca di Veritas ( Mund der Wahrheit, dieser schnappt zu, wenn man lügt) wurden die Schüler vom Klassenlehrer befragt, ob sie während der Klassenfahrt etwa Alkohol getrunken hätten - Mund bewegte sich nicht- Rückkehr zum Hotel, Baden im Pool, Matthias Unlands Lustschreie beim Baden wurden von einem deutschen Touristen falsch gedeutet, Lehrern gelang es, diesen zu beruhigen; Hauptgang: Bistecca alla Florentina mit grünem Salat
Donnerstag, 07.09.06 36 Grad Celsius, leicht diesig; Fahrt nach Süden zum Golf von Neapel nach Pompeji ( für Geschichtsbewußte: Pompeji und Herculaneum wurden 79 n. Chr. bei einem Vulkanausbruch des Vesuvs verschüttet, dadurch für die Nachwelt konserviert und in der Neuzeit wiederentdeckt und zu zwei Dritteln ausgegraben ), unser deutsch-englisch sprechende Führer zeigte uns eine Familie, die auf der Flucht vor Lava und Asche in eine Sackgasse gelaufen und durch giftige Gase getötet worden war, außerdem eine Patriciavilla mit Venusbild, das Gymnasium ( zu römischen Zeiten eine Art Fitnessstudio), das Amphitheater, römische Imbissstuben ( McDonalds der Antike), Zebrastreifen, Wasserleitungen, Fussbodenmosaike, eine Vergnügungshaus, über allem der Vesuv, der immer noch gefährliche Vulkan; Mittagessen in Pompeji aus der Reisekasse für alle bezahlt (Pizza Napoli), Fahrt auf den Vesuv, die letzten Meter bis auf 1290 m Höhe zu Fuß bis zum Kraterrand gelaufen, an einigen Stellen rauchte es und roch es hier nach Schwefel, grandioser Blick auf den Golf von Neapel mit Capri und Ischia, Rückfahrt nach Fregene, Mädchen unterhielten uns während dieser Fahrt 2 ½ Stunden lang mit Gesang- die „Mundorgel“ rauf und runter; Ankunft, Hauptgang: Cordon Bleu
Freitag, 08.09.06 37 Grad Celsius, strahlend blauer Himmel, Rückfahrt gegen 10.00 Uhr, Proviantierung am Supermarkt von Fregene, bei der Durchfahrt der Toskana geschwitzt- Klimaanlage funktionierte nicht richtig, am St. Bernadino Pass gefroren ( 5 Grad Celsius ), alle hüllten sich in Decken ein, mancher in die Jacke des Lehrers - am Bodensee herzliche Verabschiedung unseres netten Busfahrers, der uns so liebevoll und zuvorkommend betreut und gut gefahren hat, haben ihm deshalb Geschenk von allen überreicht, Fahrerwechsel
Samstag, 09.09.06 10.00 Uhr Rückkehr nach Bocholt, Koffer und Digitalkamera im Bus liegen geblieben, sichergestellt; Schüler verabschiedeten sich, manche bedankten sich für die Betreuung; Christin Helten: „ Wir sind viel gelaufen, aber wir haben fast alles ( ? ) gesehen.“ Oliver Felgemacher: „Der Bus war unser zweites Zuhause. Fast wie bei der Kelly Familie….!“
Der Reiseleiter
Aus unserem Fotoalbum:
Klasse 10d in Rom (2006) |