


 | Entlassung der Klassen 10: „Horror hat ein Ende“ | BOCHOLT (kor) Das Motto, das sich die Entlassschüler der Werner-von-Siemens-Realschule gewählt hatten, ließ manchen Lehrer schlucken: „Der Horror hat ein Ende“ überschrieben die Zehntklässler ihre Abschlussfeiern. Doch die Jugendlichen beruhigten die Pädagogen: Als „Horror“ empfanden sie zwar das frühe Aufstehen und die Klassenarbeiten, aber jetzt fanden sie es doch „traurig und schade, alle zum letzten Mal zu sehen“, sagten die Schülersprecherinnen Sarah Schmeing und Jana Aalders gestern vor der Zeugnisübergabe. Und: „Die Schule war ein Zuhause.“ Schulleiter Wolfgang Boeck bot den Absolventen an, mal zurückzukommen. „Wir lassen euch nicht im Regen stehen - wenn wir euch helfen können, werden wir das gerne tun.“ Das Programm für die Abschlussfeier hatten nicht nur die Schüler vorbereitet, die Tänze und ein sehr sehenswertes Theater aufführten, sondern auch die Eltern. Erstmals hatte ein Vater einen kleinen Sketch vorbereitet: Wilhelm Großkopf trug eine umgedichtete Version von Goethes Zauberlehrling vor. „Walle, walle manche Strecke, dass zum Zwecke Knete fließe und mit reichem, vollem Schwalle in die Taschen sich ergieße", lautete der abgewandelte Zauberspruch. |  | 92 Schüler haben an der Werner-von-Siemens-Realschule die Klasse 10 beendet - 43 davon schafften den qualifizierten Abschluss. Die Schüler heißen: Abschlussklasse 10a: Katrin Bernard, Anika Biermann, Christian Bockhoff, Ole Borgers, Melanie Breuer, Angelika Brune, Sebastian Busse, Carolin Dargegen, Linda Diekhaus, Merita Djema, Lena Dux, Yvonne Hoffmann, Phillip Horak, Alexandra Hüls, Thomas Kempkes, Daniela Keuken, Tobias Kosthorst, Christian Löken, Frank Loskamp, Eike Matschke, Rafael Mikolajek, Alexander Nienhaus, Philip Nienhaus, Christina Overkämping, Manuela Pelz, Andrea Schulten, Julia Sommers, Andrea Stratmann, Kathrin Todzy, Florian Vering, Benjamin Wilken. Klasse l0b: Peter Balten, Simon Beiwinkel, Thomas Beyering, Philipp Buß, Anna Barbara Cyris, Damir Djema, Simon Engenhorst, Carina Farwick, Daniel Giesbers, Claudia Großkopf, Sadia Hamid, Tim Hilgenberg, Rene Ivens, Rabia Karim, Lena Krefting, Petra Laar, Kontantin Liebrand, Sabrina MaaI3, Sarah Mispelkamp, Sascha Müller, Diana Podratz, Lena Rajabi Khamneh, Sarah Schmeing, Marc-Daniel Schneider, Lukas Sladek, Vera Stefferns, Christoph Tünte, Patrick Wenning, Anastasia Willer, Thomas Wüpping. Klasse l0c: Jana Aalders, Maren Belting, Christopher Böggering, Ramona Bork, Sarah Bovenkerk, Lisa Brockmann, Meryem Budak, Andre Doeven, Sabrina Ebbing, Mareike Friedrich, Ramona Geven, Markus Gordzielik, Sascha Heymann, Sebastian Heymann, Kathrin Hirsch, Simon Hund, Julia Liebmann, Daniel Ludwig, Florian Meyermann, Simon Moritz, Dennis Niemann, Johannes Olbing, Mareike Püttmann, Marcel Schleiting, Christian Schmeink, Annemarie Schmidt, Christine Scholten, Simone Stade, Sebastian Thiems, Christoph Uebbing, Andrea van Gelder. Weiter: Siehe unten! | Toller Erfolg unserer Fußballerinnen Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr das Turnier der Realschule Rhede für Mädchen der Jahrgänge 91 und 92 ausgespielt - und der Wanderpokal ging prompt an die WvS, weil unsere Mädchen an diesem Tag unschlagbar waren: Nach Unentschieden gegen die IvM-Realschule und Siegen gegen die Realschule Rhede, die Schönstätter Marienschule Borken und im Finale gegen die Albert-Schweitzer-Realschule stand der Turniersieg fest. Herzlichen Glückwunsch! | 
| Zum erfolgreichen Team gehörten: Judith Stade, Rebecca Nienhaus, Melanie Brüggemann, Nadine Sonnen, Ann-Kathrin Rothert, Julia Mumbeck, Christina Weber, Nina Stiritz, Christina Kabus, Helena Lütjann, Mira Pelster. | „Der Horror hat ein Ende“ – unter diesem Motto veranstalteten die Entlassschüler der Werner-von-Siemens-Realschule dieses Jahr ihre Abschlussfeier. Dazu hatten sie verschiedene Spiele vorbereitet, bei denen Lehrer untereinander, aber auch Lehrer und Schüler miteinander in Wettbewerb traten. |  | Der Schulleiter, Herr Boeck, wurde von zwei kräftigen Schülern in den aus Bauzäunen zusammengestellten Käfig gebracht, anschließend musste sich Frau Trillitzsch dazu gesellen. Da sich zwischenzeitlich die Sonne blicken ließ, wurden ihnen Stärkungen in Form von Brötchen und Mineralwasser gereicht. Währenddessen durften drei Kollegen, Frau Dierken, Herr Koch und Herr Heßeling sich in Karaoke unter dem Motto „WvSsdSS“ mit Popklassikern der 80er Jahre erfreuen. Dass Herr Siedling hierbei den ersten Preis, einen CD-Gutschein, gewinnen konnte, lag daran, dass er Herrn Heßeling, der den Titel nicht kannte, tatkräftig unterstützte und so zu einem Soloauftritt kam. Anschließend traten Frau Hermanns, Frau Strickmann und einige Schüler in einen Wettbewerb, bei dem es galt, möglicht schnell und ohne Hilfe der Arme eine Schüssel mit Wackelpudding aufzuessen. Lecker! Schließlich konnten Herr Boeck und Frau Trillitzsch, die sich inzwischen wegen der starken Sonne einen Regenschirm aufgespannt hatte, ihren Käfig verlassen, aber nicht, ohne zuvor drei Aufgaben gelöst zu haben: Herr Boeck musste vier Schüler der Realschule mit Namen und Klasse benennen. Dies tat er erfolgreich, er wusste sogar zusätzlich noch einen Schüler der Melanchthonschule richtig zu identifizieren. | 
| Frau Trillitzsch musste die von ausgewählten Kollegen unterrichteten Fächer nennen. Dass sie dabei absichtlich einige „interessante“ Antworten gab, ging in der allgemeinen Begeisterung nahezu unter. Als dritte und letzte Aufgabe „durften“ Herr Boeck und Frau Trillitzsch dann noch gemeinsam einen Walzer tanzen, im Käfig natürlich. Zur Überraschung besonders der Schüler erledigten die beiden dies ausgesprochen professionell und wurden dafür aus dem Käfig entlassen. Ausgelassen wurde, begleitet von Musik, die vom Hausmeister des SZSO aufgelegt wurde, weiter gefeiert, eben nach dem Motto: „Der Horror hat ein Ende“. Zumindest für etwa 6 Wochen, denn der Horror des Frühaufstehens oder der des Lernens steht dann für alle wieder auf dem Plan, ob in der Schule oder in der Ausbildung. Erste Tränen des Abschieds flossen gegen Ende bei vielen, schließlich ist die gemeinsame Zeit an dieser Schule für sie vorbei. Für das, was noch kommt: Viel Erfolg dabei! (M. Siedling, SV-Lehrer) Um weitere Photos zu sehen, bitte hier klicken! | | Staffeltriathlon der Schulen am Aasee | 
| Am letzten Sonntag fand innerhalb der traditionellen Triathlonveranstaltung des Bocholter Wassersportvereins zum zweiten Mal ein Staffeltriathlon der Schulen statt. Nachdem der erste Versuch mit den Grundschulen im letzten Jahr sehr erfolgreich war, nahmen diese Jahr auch erstmalig Staffeln aus den Klassen 5 und 6 der weiterführenden Schulen teil. Auch von unserer Schule waren zwölf Staffeln gemeldet, wovon letztendlich am Sonntag wegen unvorhersehbarer Ausfälle elf Staffeln starten konnten. | 
| Um 11.00 Uhr stürzten sich die Schwimmer/innen bei 19 Grad Wassertemperatur in den Aasee, wo sie einen Dreieckskurs durchschwimmen mussten. Vom Wasser führte dann der Weg natürlich barfuss zur Wechselzone auf dem Parkplatz an der Franzstraße, wo die Radfahrer schon auf ihre Ablösung warteten und nach dem Abschlagen aus der Wechselzone stürmten. Die Radfahrer mussten 10 Kilometer auf dem Rad hinter sich bringen und der Wind war an diesem Tag ein nicht zu unterschätzender Gegner. Doch auch diese Aufgabe wurde von den Mädchen und Jungen ganz toll gemeistert. Zum Abschluss mussten noch 3 Kilometer entlang dem Pleystrang und am Aasee entlang gelaufen werden. Waren beim Schwimmen die Mädchen noch deutlich in der Überzahl, so gingen ausschließlich Jungen auf die abschließende Laufstrecke. Alle gaben ihr Bestes und nach knapp 37 Minuten liefen die “schnellen Schnecken“ aus der 6b als Dritte in der Gesamtwertung ins Ziel ein. Alle anderen Schülerinnen und Schüler erreichten ebenfalls das Ziel. Sie alle haben eine tolle Leistung abgeliefert und einen tollen Wettkampf gemacht. Die drei besonders erfolgreichen „Schnecken“ aus der 6b waren:  | Heike Nimtz beim Schwimmen, |  | Michael Haßenberg beim Radfahren und |  | Alexander Behrens beim abschließenden Laufen. |
Diese drei durften am Montag stolz ihren Pokal in der Klasse präsentieren. Die meisten der Schüler/innen würden gerne nächstes Jahr wieder starten. Ich wäre auch gerne wieder dabei, um solch tolle Sportler zu betreuen. Wolfgang Boeck Photos zu diesem Ereignis gibt es hier! | SPORTFEST IN RHEDE | 
| Nach fünf Jahren Unterbrechung fanden in diesem Jahr erstmals wieder Bundesjugendspiele der WvS statt. Scharenweise eroberten am letzten Junitag ab acht Uhr früh zunächst die Jahrgänge sieben bis neun das Rheder Sportzentrum. Angeführt von den Riegenführern aus der 10b und c zeigten etwas später auch die Schüler der Klassen fünf und sechs hervorragenden Einsatz. Besonders erfreulich war, dass sehr viele Schüler auch am freiwilligen 800-m- (Mädchen) bzw. 1000-m-Lauf (Jungen) teilnahmen. Abgerundet wurde das Programm durch spaßige Staffeln, bei denen die Klassenteams ihre Fähigkeiten im Transport von nassen Schwämmen und im Bobbycarrennen bewiesen. | 
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| „Nicht schuldig, sondern wachsam"
Dies war - vereinfacht gesagt - die Botschaft von Helmuth Noach, einem jüdischen Überlebenden des Holocaust, der letzten Donnerstag und Freitag die Klassen 10 der WvS besuchte. | 
| Noach erzählte auf eindrucksvolle Art, wie er zu Beginn der Herrschaft der Nationalsozialisten in Deutschland seine Heimatstadt Köln verlassen und als kleiner Junge mit seiner Familie in die Niederlande fliehen musste, die zu diesem Zeitpunk noch nicht von der deutschen Wehrmach besetzt waren. Die Familie wurde zunächst in sehr ärmlichen Verhältnissen in einer Flüchtlingsunterkunft untergebracht, später konnte sie eine eigene kleine Wohnung beziehen. Nach der Besetzung der Niederlande durch die Deutschen wurde es für Noach und seine Familie auch in der neuen Heimat gefährlich. Er musste zusehen, wie zunächst seine beiden älteren Brüder von der Polizei abgeholt wurden, später auch seine Mutter und seine Schwester. | Sie wurden entweder sofort getötet oder in das Vernichtungslager Solibor gebracht, wo sie umkamen. Herr Noach und einem weiteren Bruder gelang es durch glückliche Umstände einer versuchten Verhaftung zu entkommen. Schließlich kamen sie in einem Dorf bei einer Familie unter, die sie in einem kleinen Raum für mehr als zwei Jahre dort versteckt halten konnte. | 
Noach zeigt ein Bild seiner Schwester, die den Holocaust nicht überlebte. Herr Noach berichtete in sehr eindrucksvollen Worten von der ständigen Todesangst, entdeckt zu werden, von den Entbehrungen, dem Hunger und der Bewegungslosigkeit in ihrem Versteck. Nach der Befreiung der Niederlande durch alliierte Truppen musste sein Bruder, der in der Zwischenzeit schwer erkrankt war, in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er bald darauf verstarb. Die Tatsache, dass Helmuth Noach als einziger seiner Familie überlebt hatte, ließ die Schüler betroffen zurück und es gab einige, die angesichts des menschenverachtenden Systems der Nationalsozialisten, dessen Folgen sie hier hautnah am Beispiel einer Familie erleben konnten, Tränen in den Augen hatten. Es war spürbar und erkennbar, dass Noach selbst heute noch nicht völlig distanziert von diesen Geschehen berichten konnte. Die Stille, die während des Vortrages im Raum entstanden war, löste sich auch danach nicht sofort auf, und selbst in der Unterrichtsstunde waren nicht wenige Schülerinnen und Schüler nicht in de Lage, über das, was sie gehört hatten, zu sprechen. |
Grüße von unseren Sellinfahrerinnen und -fahrern | Liebe WvS-ler, wir sind gestern ganz prima übergekommen. Die Busfahrt nach Münster und die Fahrt mit dem ICE nach Bergen haben hervorragend geklappt. Die Gastschüler haben uns in Bergen mit den Eltern sehr freundlich empfangen. Für eine Vergrößerung bitte auf das Bild klicken. | 
| Nach einer kurzen Begrüßung durch den Schulleiter Herrn Fritsch heute morgen werden wir um 9.oo Uhr auf der Seebrücke vom Bürgermeister empfangen. Das Wetter ist ganz schön, aber leider nicht zum Baden geeignet. Trotzdem fühlen wir uns ausgesprochen wohl. Wir werden uns noch einmal melden. Liebe Grüße von uns allen. 2. Nachricht: Hallo an alle, die interessiert sind!
Die Insel ist wirklich toll! Gestern sind wir mit dem Bus zum Fährhafen Sasnitz gefahren und anschließend zum Kap Arkona. Es war einfach beeindruckend, trotz des Regens. Wir haben für die Daheimgebliebenen auch etwas Kreide gesammelt. Außerdem haben wir noch das kleine Fischerdorf Vitt aufgesucht.
Heute haben wir gemeinsam eine Radtour gemacht und dabei den Teil der Insel erkundet, der südlich von Sellin liegt. Wir hatten Glück mit dem Wetter. Es hat unterwegs nicht geregnet, dafür hat es allerdings in unserer Abwesenheit in Sellin geschüttet. Die Insel bietet einfach ganz fantastische und vollkommen unterschiedliche Landschaftsbilder. Bei Sonne ist dies sicherlich noch beeindruckender. Heute abend gibt es ein Lagerfeuer am Strand von Baabe. Wir werden Wurst am Stock und Folienkartoffeln im Lagerfeuer grillen.
Samstag und Sonntag wird das Programm durch die Gastfamilien gestaltet und am Montag fahren wir schon wieder nach Hause. | Tolle Atmosphäre beim 5. Citylauf 295 Teilnehmer hatten sich in diesem Jahr von unserer Schule zum Citylauf gemeldet, mehr als jemals zuvor. | 
| Um 1715 Uhr trafen sich vor allem die Teilnehmer des 2,5 Kilometer-Laufes für ein Foto vor dem ersten Start. Herr Decker scheute keine Mühen und Risiken, um eine besonders gute Aufnahme von den Läufern zu machen. Leider konnten oder wollten nicht alle, die gemeldet waren, auch bei dem entsprechenden Lauf starten. Dafür gab es unterschiedliche Gründe: Krankheit, andere sportliche oder familiäre Verpflichtungen verhinderten einen Start, bei einigen wenigen aber auch die Null-Bock-Mentalität. Der 2,5 Kilometer-Lauf, bei dem die Mädchen und Jungen wegen der großen Anzahl der Teilnehmer getrennt starteten, war die am meisten gewählte Strecke. Letztendlich erreichten 140 Kinder unserer Schule das Ziel und hatten damit eine tolle Leistung erbracht. | 
| Der 2,5 Kilometer-Lauf, bei dem die Mädchen und Jungen wegen der großen Anzahl der Teilnehmer getrennt starteten, war die am meisten gewählte Strecke. Letztendlich erreichten 140 Kinder unserer Schule das Ziel und hatten damit eine tolle Leistung erbracht. Beim 5-Kilometer-Schullauf traten dann auch Eltern oder Tante und Onkel mit an. Knapp hundert Teilnehmer erreichten das Ziel, wobei einige sich regelrecht durchbeißen mussten, im Ziel aber umso glücklicher über ihre Leistung waren. Und das zu Recht, wie wir finden! Vielleicht kommen nächstes Jahr doch noch mehr Schüler/innen zum zweimal wöchentlich angebotenen Lauftraining als Vorbereitung auf den Citylauf. Beim Schullauf über 5 Kilometer waren auch sieben Lehrerinnen und Lehrer mit großem Engagement dabei, und dies, obwohl Frau Sudek und Herr Koch als erfahrene Cityläufer wegen ihres Aufenthaltes mit Schülern im 7000 Kilometer entfernten Kirgistan (siehe Kirgistan spezial auf der Homepage) leider nicht teilnehmen konnten. Über 10 Kilometer gingen auch noch einige unserer Schülerinnen und Schüler an den Start. Zehn erreichten schließlich das Ziel, u.a. die beiden Schüler Marius Lensing und Hendrik Bröker aus der 6c, die um 1800 Uhr die 2,5 Kilometer gelaufen und um 2030 Uhr auch noch über 10 Kilometer erfolgreich angetreten sind. |  |  | Es gibt einige Schüler/innen die wegen ihrer besonders guten Leistungen auch besondere Erwähnung finden müssen: Stefan Ritte aus der 6a belegte über 2,5 Kilometer den 3. Platz in seiner Altersklasse. Über 5 Kilometer wurde Matthias Bovenkerk aus der 6c erster in seiner Altersklasse Schüler B, Johannes Krasenbrink aus der 5c bei den Schülern C kam als zweiter ins Ziel. Bei den Mädchen wurde Melanie Breuer aus der 10a dritte bei der weiblichen Jugend B. Daniel Giesbers, der in den letzten Jahren mehrfach tolle Ergebnisse und Plätze erzielt hat, kam in diesem Jahr über die 10 Kilometer trotz der Tatsache, dass er kaum trainieren konnte, nach gut 41 Minuten ins Ziel und belegte damit den 2. Platz in seiner Altersklasse. Einen herzlichen Glückwunsch an alle, die ihre Strecke geschafft haben. Wer genauere Ergebnisse nachsehen möchte, kann den folgenden Link anklicken: http://www.teamsoft-sportzeit.de/results/ssv_bocholt/db_finisher.php Ich glaube, dass viele sich schon auf das nächste Jahr und damit den 6. Bocholter Citylauf freuen. Ich werde jedenfalls wieder dabei sein und viel Spaß dabei haben. Vielleicht knacken wir dann ja die magische Zahl von 300 eilnehmern allein von unserer Schule! Wolfgang Boeck |  |  | Citylauf 2004-die Vorbereitung | 
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| Zum 5. Mal wird der Bocholter Citylauf dieses Jahr ausgetragen. Jedes Jahr sind die Teilnehmerzahlen gewachsen, so auch an unserer Schule. Nachdem wir im letzten Jahr 263 Meldungen für den Citylauf hatten, so sind es diesmal sogar über 290 geworden, und das, obwohl Frau Sudek und Herr Koch mit einigen lauffreudigen Schülern zu diesem Zeitpunkt in Kirgisien bei unserer Partnerschule verweilen. Das große Interesse zeigt sich auch bei dem angebotenen Training am Aasee, wo die Schüler/innen von Frau Sudek, Frau Üffing, Herrn Boeck und einigen älteren Schülerinnen und Schülern betreut werden. Bis zu 25 Schüler/innen erschienen bisher zum Training und haben auch begeistert mitgemacht. Selbst bei total stürmischem und regnerischem Wetter kamen trotzdem 17 Schüler/innen am Samstag zum Training, was Frau Üffing und Herrn Boeck zunächst sehr erstaunt, aber dann besonders gefreut hat. Vor allem Samstag um 1100 Uhr ist auch für Eltern Gelegenheit, sich mit ihren Kindern zusammen auf den Citylauf vorzubereiten. Die Trainingszeiten lauten:
Donnerstag 1600 Uhr; DLRG-Haus am Aasee Samstag 1100Uhr; DLRG-Haus am Aasee, samstags auch am 3. und 20.04.2004, unmittelbar vor den und am Ende der Ferien
Wir freuen uns auf jeden, der mitmacht!
Wolfgang Boeck | 
| Besuch von der Insel Rügen Schüleraustausch wird 14 Jahre alt / Empfang im Rathaus | Bocholt (pd). "Wie viele Einwohner hat Bocholt? Wie groß ist die Stadt?" – Diese und weitere Fragen stellten heute die neun Schülerinnen und Schüler aus Sellin der stellvertretenden Bürgermeisterin Ilse Tekampe, die die jungen Leute heute im Bocholter Rathaus empfing. Gemeinsam mit ihren Bocholter Gastgebern waren die jungen Leute zum städtischen Empfang ins Rathaus gekommen. In der Zeit vom 21. bis 27. April 2004 findet der jährliche Schüleraustausch zwischen der Selliner Realschule von Rügen sowie der hiesigen Realschule statt. Begründet wurde die Schulpartnerschaft kurz nach der politischen Wende. Idee und Absicht war es, gerade jungen Menschen durch die persönliche Begegnung zwischen West- und Ostdeutschland Gelegenheit zu geben, einander kennen zu lernen und mögliche Vorurteile abzubauen. Dazu trägt auch dieses Mal sicherlich die Unterbringung in Bocholter Gastfamilien bei, die gerade am gemeinsamen Wochenende mit ihren Gästen Bocholt und Umgebung erkunden möchten. |

| Neben dem städtischem Empfang hat die Werner-von-Siemens-Realschule ein interessantes Programm, z.B. eine Fahrradtour in die benachbarten Niederlande, vorgesehen. Tekampe wies in ihrer Ansprache besonders auf die deutsch-niederländischen Beziehungen hin. Sie berichtete von Schülerbegegnungen zwischen niederländischen und Bocholter Schülerinnen und Schüler, die z.B. zum gemeinsamen Kennen lernen am Werbellinsee oder auch in Ysselstein (NL) internationale Schülerprojekte verwirklicht haben. Besondere Aufmerksamkeit fand der Hinweis von Tekampe auf alte "Schmugglerpfade" an der hiesigen Grenze, die heute gerne für grenzübergreifende Pättkestouren genutzt werden. Im Anschluss an den städtischen Empfang besuchten die Schülerinnen und Schüler den Bocholter Wochenmarkt und ließen sich ein gemeinsames Foto vor dem historischen Rathaus nicht entgehen. Einen Ausflug in die Domstadt Köln beschließt das einwöchige Programm. Bereits jetzt freuen sich die Selliner Schülerinnen und Schüler auf den Bocholter Gegenbesuch, der in der Zeit vom 15. bis 21. Juni 2004 auf der Insel Rügen stattfinden wird. BBV vom 23.04.2002 | Citylauf 2004 |  |  | Zum 5. Mal wird der Bocholter Citylauf dieses Jahr ausgetragen. Jedes Jahr sind die Teilnehmerzahlen gewachsen, so auch an unserer Schule. Nachdem wir im letzten Jahr 263 Meldungen für den Citylauf hatten, so sind es diesmal sogar über 290 geworden, und das, obwohl Frau Sudek und Herr Koch mit einigen lauffreudigen Schülern zu diesem Zeitpunkt in Kirgisien bei unserer Partnerschule verweilen. Das große Interesse zeigt sich auch bei dem angebotenen Training am Aasee, wo die Schüler/innen von Frau Sudek, Frau Üffing, Herrn Boeck und einigen älteren Schülerinnen und Schülern betreut werden. Bis zu 25 Schüler/innen erschienen bisher zum Training und haben auch begeistert mitgemacht. Selbst bei total stürmischem und regnerischem Wetter kamen trotzdem 17 Schüler/innen am Samstag zum Training, was Frau Üffing und Herrn Boeck zunächst sehr erstaunt, aber dann besonders gefreut hat. Vor allem Samstag um 1100 Uhr ist auch für Eltern Gelegenheit, sich mit ihren Kindern zusammen auf den Citylauf vorzubereiten. Die Trainingszeiten lauten:
Donnerstag 1600 Uhr; DLRG-Haus am Aasee Samstag 1100Uhr; DLRG-Haus am Aasee, samstags auch am 3. und 20.04.2004, unmittelbar vor den und am Ende der Ferien
Wir freuen uns auf jeden, der mitmacht!
Wolfgang Boeck | 
| Rossendale 2004
Am Mittwoch, 10 März 2004, fuhren wir mit Frau Trilitsch und Frau Hermanns los. Nach etwa zwei ein halb Stunden Busfahrt erreichten wir den Amsterdamer Flughafen Schiphol. Von dort aus flogen wir zum John Lennon Airport in Liverpool. Da der Bus dort nicht wie vereinbart am Flughafen, sondern an der Schule auf uns wartete, kamen wir erst mit einer Stunde Verspätung an der All Saints High School in Rossendale an. Hier war es nun sieben Uhr Ortszeit. Nach einer kurzen Besprechung mit MR. Farren fuhren wir alle in unsere jeweiligen Familien. | 
| Am nächsten Tag gingen wir um neun Uhr gemeinsam mit den englischen Schülern in deren Schule. Wir hatten hier drei Stunden Unterricht in verschiedenen Klassen. Anschließend hatten wir noch die Frühstückspause in der Kaffeetertia, wo es Pizza und Pommes zu kaufen gab.
Am Freitag fuhren wir mit dem Bus nach York. Hier liefen wir zunächst über die Stadtmauer und gingen anschließend in die Kathedrale. Um halb vier trafen wir uns wieder am Bus, der uns wieder zurück zu unseren jeweiligen Familien nach Rossendale brachte. Am Samstag fuhren wir in das Museum of Science and Industry in Manchester. Hier gingen wir zunächst in den sogenannten Experimencerroom, in dem physikalische Grundgesetze anschaulich erfahrbar wurden. Um ein Uhr durften wir in kleineren Gruppen durch die gewaltige Innenstadt von Manchester gehen. Am Sonntag, 14. März, war weiter nichts geplant. Wir konnten den Tag mit unseren englischen Familien verbringen. So kam es, dass manche Bowlen andere in Freizeitparks gingen und wieder andere gar nichts machten. | 
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| Am Montag trafen sich Deutsche und Engländer wieder an der Schule. Wir fuhren mit dem Bus nach Malham. Von hier aus wanderten wir zunächst zu einem kleinem Wasserfall. Anschließend liefen wir über eine Vielzahl von Bergen, durch Schluchten und Schafsweiden. Da es hier bei jedoch ununterbrochen regnete und es zudem noch sehr windig war, wurde das Wandern allmählich anstrengend. Am selben Abend fand noch eine Party statt. Hier gab es Essen, Trinken und einen richtigen DJ. So kam es, dass die meisten am Ende sogar tanzten.
Am Dienstag fuhren wir nach Leeds . Dort besuchten wir das Royal Armouries Museum, in dem Waffen ausgestellt waren. Um circa zwölf Uhr konnten wir dann wieder in die Stadt zum Shoppen gehen. Zwar durften wir uns auch hier nur in einem kleinem Bereich aufhalten, hatten aber dennoch genug zu tun.
Am Mittwoch, 17. März, mussten wir wieder nach Hause. So trafen wir uns um halb eins englischer Zeit an der Schule und fuhren von dort zum John Lennon Airport in Liverpool. Von dort aus gings zurück nach Amsterdam und dann mit dem Bus nach Hause.
Christoph Tenbrink | Weitere Photos stehen hier im Album! |  | Niemals vergessen! Diesem Ziel diente die Aufführung „Das Tagebuch der Anne Frank“ des Wiener Forum Theaters am 15.03.2004 an unserer Schule. Das Tourneetheater hat Ausschnitte des Tagebuchs in Szenen umgeformt, mit Musik und Tondokumenten ergänzt und so ein Theaterstück gestaltet. |  |  |  |  |  |  | Die Zuschauer, alle Klassen der Jahrgangsstufen 7 bis 10, waren beeindruckt, mit welch einfachen Mitteln ihnen hier Zeitgeschichte teilweise erdrückend nahe gebracht wurde. Das Forum Theater möchte mit seinen Aufführungen „Theater in der Schule als Plattform für Zeitgeschichte“ einsetzen. Das ist ihm an der Werner-von-Siemens-Schule gelungen. Werner Decker |  | | | Überraschung beim Fußballturnier Beim diesjährigen schulinternen Fußballtunier der fünften und sechsten Klassen gab es eine kleine Sensation. Die Klasse 5a, die sich in der Vorrunde gegen die 5b und die 5c durchgesetzt hatte, traf im Endspiel auf die 6a, die die Vorrunde des sechsten Jahrgangs gewonnen hatte. In einem heiß umkämpften Duell gab es nach der regulären Spielzeit keinen Sieger, so dass das Siebenmeterschießen entscheiden musste. Hier hatten die Schützen der 5a die besseren Nerven. Ein besonderer Dank geht an die Schüler Dennis Giesbers, Andreas Essing und Peter Joormann, die als Schiedsrichter immer auf Ballhöhe waren. Marin-Ivo Curic und Stefan Chciuk |  |  |  |  |  |  | | Neger, Neger Schornsteinfeger Wir, die Klasse 8c, haben im Deutschunterricht mit Herrn Klötgen das Buch „Neger, Neger, Schornsteinfeger!“ gelesen. Dieses Buch handelt von der Hitlerzeit und davon, wie die Menschen damals gelebt haben, vor allem die Schwarzen. Es erzählt die Lebensgeschichte von Hans-Jürgen Massaquoi, einem jungen Schwarzen, der damals in Hamburg lebte, aus autobiographischer Sicht. |  | Mit diesem Buch haben wir, wie auch 22 andere Klassen von verschiedenen Schulen, an einem Projekttag an der Albert-Schweitzer-Realschule teilgenommen. Alle teilnehmenden Klassen stellten mit Ausstellungen und Präsentationen jeweils eine Lektüre aus dem Themenfeld Nationalsozialismus vor. Nach einer Umfrage, welches Kapitel uns am besten gefallen hat, hatten wir uns für das Kapitel „Gretchen“ entschieden. Gretchen ist ein Mädchen, die in Hans-Jürgens Nachbarschaft zog (er ist ein schwarzer Junge und die Hauptperson in unserem Buch). Die beiden kämpften um ihre Liebe. Wir haben uns eine Szene aus diesem Kapitel ausgesucht und daraus ein kleines Theaterstück gemacht. |  |  | Das Stück führten wir zweimal auf und der Raum, in dem wir auch eine kleine Ausstellung vorbereitet haben, war jedes Mal voll. Immer waren einige Schüler unserer Klasse waren für Fragen der Besucher, die sich unsere ausgestellten Plakate ansehen konnten, offen. Hans-Jürgens Nachbarschaft haben wir in Kleinformat nachgebaut genauso wie Hans-Jürgen aus Pappmaschee. Von diesen Ergebnissen unserer Arbeit waren die Besucher begeistert. Nach dem langen Tag waren wir erschöpft, aber auch sehr zufrieden. Christin Karge & Andrea Hitpaß | Die Winterlustiade Der Name Lustiade sagt schon, dass nicht das Gewinnen im Vordergrund steht, sondern der Spaß an dem gemeinsamen Erlebnis und der Freude daran, sich miteinander auf lustige aber auch sehr sportliche Art messen zu können. Einige verstehen dies nicht oder wollen dies nicht verstehen. Nun aber zum Ereignis selbst: Um 8.00 Uhr starteten gleich die 10er-Klassen mit einem Highlight in den ganzen Wettkampf. Das Sackhüpfen war schon ein grandioser Wettkampf, bei dem sich einige regelrecht ins Ziel stürzten. Anschließend folgte das Inselhüpfen als neue Disziplin, bei dem vollkommen unterschiedliche Vorgehensweisen zum Erfolg führten. Als dritter Wettbewerb fand in der ersten Halle das Mattenschieben statt, jedes Jahr wieder zur Freude der Teilnehmer. |  |  | Im zweiten Teil der Lustiade wurden altbewährte Übungen durchgeführt: Seilchenspringen, Medizinbälle abwerfen und das begeisternde Tauzeihen. Nie zuvor haben wir bei dieser Disziplin so spannende Wettbewerbe gesehen wie in diesem Jahr. In der Jahrgangsstufe 9 hat es bis zu 90 Sekunden gedauert, bis ein Sieger ermittelt war. Es galt mit sechs Mädchen und sechs Jungen das stärkste Team zu stellen. Hier wurde schnell deutlich, dass Mädchen und Jungen sehr wohl erfolgreich zusammen an einem Strick ziehen können. In der Klasse 10 kam es durch den überraschend lautstarken Einsatz der Klassenlehrerin Frau Beinecke zu einem nicht mehr für möglich gehalten Ergebnis: Die scheinbar chancenlose Klasse 10a gewann gegen die scheinbar übermächtige 10c. Das war Spannung pur!!!!
In der letzten Halle traten fast alle Klassenmitglieder an, da das Durchlaufen des großen Seils viel Mann- und Fraukraft erforderte. Die zwei Minuten wurden für einige doch recht lang. Als nächstes galt es , möglichst viele Schüler in einem Seil springen zu lassen. Das Ergebnis des Vorjahres (10; ehemalige 10 b) wurde nicht erreicht, aber 8 Schüler/innen im Seil sind durchaus auch beachtlich. Zu guter letzt kam es zum Kräftemessen beim Hallenbiathlon, einem Wettbewerb, bei dem der Winterbiathlon (Langlaufen und Schießen) andeutungsweise nachempfunden werden soll. Viele Schüler/innen scheiterten daran, dass sie sich nicht genug Zeit ließen zum Werfen und anschließend Strafrunden laufen mussten, wobei viel Zeit verloren ging. Gerade bei diesem Wettbewerb stieg der Lärmpegel durch das Anfeuern der Klassenkameraden zumindest für einige Lehrer fast ins Unerträgliche. |  | Wir haben sehr spannende aber auch lustige Wettbewerbe erlebt, bei denen die Klassen in den Jahrgangsstufen gewertet wurden, es aber auch Gesamtsieger gab. Den dritten Platz von 19 Klassen belegte die Klasse 6c, gefolgt von der Klase 9b. Als Gesamtsieger der diesjährigen Winterlustiade ging die Klasse 7b hervor. Der erste Preis, ein gemeinsames Kochen der Klasse in der neu gestalteten Schulküche mit dem Klassenlehrer und auf Kosten der SV hätte nicht besser ausgehen können, da Herr Decker als Klassenlehrer der 7b ein leidenschaftlicher Hobbykoch ist.
An dieser Stelle müssen wir auch Herrn Kaulfuß und seinen Video-Ag´s aus der Jahrgangsstufe 9 und 10 danken, die am Freitag ab der fünften Stunde in der Aula für einen tollen Rückblick auf die Winterlustiade gesorgt haben.
Wir hoffen, dass die meisten Schüler/innen ein wenig Spaß hatten, wir gratulieren dem Gesamtsieger, wünschen ein gelungenes Essen. Wir hoffen, dass die Klassen den Verweigerern die Quittung selbst geben werden und wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für das nächste Jahr. |  | Fleißige Helferinnen "Margarete und Katharina aus der ehemaligen 10a haben ihre alte Schule so gern, dass sie uns letzte Woche zu einem freiwilligen Arbeitseinsatz einen Besuch abstatteten." | Auch Lehrer lernen! Am Donnerstag, 13.11.0,3 hatten die Schülerinnen und Schüler der WvS unterrichtsfrei. Wieso eigentlich? War doch gar kein Feiertag!? Machen wohl wieder 'nen Ausflug, die Pauker!? Ein Blick in den Terminkalender der Schule verrät: "Schulinterne Lehrerfortbildung" Was'n das? Die Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule lernen selbst!? Ja - wissen die denn Lehrer nicht alles? Natürlich weiß kein Lehrer alles. Und es gibt auch immer wieder neue Erkenntnisse auf allen möglichen Gebieten. Darum nehmen die Lehrer einzeln ab und zu an ein- oder auch mehrtägigen Kursen teil, die sich auf ihre Unterrichtsfächer beziehen. Und zweimal im Schuljahr findet ein solcher Fortbildungskurs eben in der Schule statt - verbindlich für alle. Diesmal hatte man sich das Thema "Beratungsgespräche mit Eltern führen" gewählt und extra einen Fachmann dafür aus Arnsberg eingeladen. Es ging um die Untersuchung von Gesprächsabläufen, um "aktives Zuhören", um "Standpunkte beziehen" und um das Trainieren der erlernten Grundlagen. Höchst interessant - auch für Schüler - dürfte die Erkenntnis sein, dass jeder Mensch mit 4 (!) Ohren hört und jede Äußerung eines beliebigen Menschen 4 verschiedene Bedeutungen enthält. Beispiel: Ein Vater kommt von der Arbeit nach Hause, betritt das Zimmer seines Sohnes und brüllt: "Was ist das denn für ein Saustall hier?" Der Sohn hört jeweils auf einem Ohr:  | die Sachinformation: Das Zimmer ist nicht aufgeräumt. |  | den Appell (die Aufforderung): Räum dein Zimmer auf! |  | die Beziehungsaussage: Ich bin mit deiner Auffassung von Ordnung nicht einverstanden. |  | die Selbstoffenbarung: Ich hatte Frust im Büro und muss den irgendwo loswerden. |
Was jeweils die Hauptrolle spielt, kann man nicht sagen, denn bei dem Vater kann das etwas ganz anderes sein als das, was der Sohn heraushört. Beeindruckend, nicht wahr? Probiert das doch einmal bei dem nächsten Satz, den ihr von irgendjemandem hört - und ihr versteht, warum es so viele Missverständnisse zwischen Menschen gibt. | | Berufsinformationsbörse in der Hohe-Giethorst-Schule |  | Eine Riesenauswahl, wie an einer richtigen Börse, fanden die Schülerinnen und Schüler unserer Klassen 9 an Informationen zu fast allen Ausbildungsberufen, die man in Bocholt erlernen kann, am 7. 11.03 in der 5. und 6. Stunde in den Räumen der Hauptschule an der Hohen Giethorst (beim Euregio-Gymnasium, Nähe Stadtwald). Auch die berufsbildenden Schulen, die Kreishandwerkerschaft und das Arbeitsamt zeigten, was sie zu bieten haben. Zuerst erhielt man in kleinen Gruppen von einer fachkundigen Lehrkraft einen Überblick über die gesamte Ausstellung, sodass jeder in der "2. Halbzeit" wusste, wo für ihn persönlich interessante Informationen warteten. Viele Bocholter Firmen hatten Stände aufgebaut, an denen man sehen und zum Teil anfassen konnte, was die Betriebe machen und wie sie ausbilden. Es gab Ratespiele, Lungenfunktionstests, Gesprächsmöglichkeiten mit Fachleuten, und an einigen Ständen konnte man auch selbst mit Geräten und Werkzeugen üben. Die bunte Mischung kam gut an. Die Hände voller Prospekte und Plakate und den Kopf voll mit neuen Informationen - so erreichten alle rechtzeitig zum Unterrichtsende wieder die Schule. |
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