Home
Nach oben
Citylauf 2001
Fotos Zeche
Fotos Citylauf
Karneval 2001
Herr Holtkamp
Fotos Lohscheller

Sensation! 
Lehrerchor singt auf der Abschlussfeier!

Erstmals in der Geschichte unserer Schule hat bei der Entlassungsfeier der Klassen 10 fast das gesamte Kollegium auf der Bühne ein Lied vorgetragen. In kleinerem Kreis war der Lehrerchor schon zur Verabschiedung von Herrn Holtkamp aufgetreten.
Für das aktuelle Lied, das von unserem Musiklehrer, Herrn Heßeling, textlich der Situation angepasst wurde, war im Bus auf der Fahrt zur kollegiumsinternen Fortbildung (Heinrich-Nixdorf-Museum in Paderborn) und nach der 10er-Konferenz eifrig geprobt worden.

Hier der Text des Liedes:

What a wonderful day this could be
(Text und Musik: Sam Cooke/Sir Andrew Mac Heßeling)

 

  1. You don't know much about history, 
    you don't know much of biology.
    You don't know much about a science book, 
    you don't know much about the French you took.
    But you do know that we love you,
    and you know that you love uns, too,
    what a wonderful day this could be.

  2. You don't know much about geography
    you don't know much of trigonometry.
    You don't know much about algebra,
    you don't know what a slide-rule ins for.
    But you know that one and one ist two,
    so today we say 'Goodbye' to you.,
    What a wonderful day this could be.

  3. Ihr könnt jetzt gehen, ihr braucht nicht zu bleiben.
    Wir wünschen euch noch viel Glück.
    Doch sicher kehrt ihr einmal - vielleicht beim Jubiläum -
    gern als Gast hierher zurück.

  4. Heute singt hier der Lehrerchor
    euch zum Abschied ein Liedchen vor.
    Das ist neu, das gab's bisher noch nie,
    das geht ein in die Schulhitstory!
    Findet ihr die Idee auch schön,
    ladet heut' Abend beim Wiedersehen
    uns doch einmal zur Theke vor!

 

 

Jubiläum! Die 50. Ausgabe unserer Schülerzeitung ist erschienen!

Mit Stolz kann Herr Hammacher auf die Fertigstellung der 50. Ausgabe der Schülerzeitung unserer Schule blicken. Erst seine unermüdliche Arbeit in dieses Projekt hat diesen Erfolg möglich gemacht. Aus diesem Anlass würdigte Herr Boeck diese Leistung durch eine kleine Urkunde, die er Herrn Hammacher in der Schule überreichte. 

Seit 1983 gibt Herr Hammacher die Zeitung regelmäßig heraus. Die freundliche Unterstützung durch die Firma Siemens führte zu einem gelungenen, qualitativ ansprechenden Outfit der Schülerzeitung. Viele jugendliche Redakteure haben sich während ihrer Mitarbeit im Team der Zeitung ihre ersten Sporen verdient.

Sieg im Börsenspiel

9. von über 100 Mannschaften!

Im Planspiel Börse 2000, das wie jedes Jahr von der Stadtsparkasse Bocholt organisiert und im Sowi-Unterricht unserer 9-er durchgeführt wurde, hat sich eine Spielgruppe besonders hervorgetan, und zwar die Gruppe „No Name“ mit den Schülerinnen Ann-Theres Booms, Carina Moritz, Susanne Ochmann und Olivia Wenzel aus der 9c. Als Preis erhielten sie neben einer Urkunde und einer Einladung zur Stadtsparkassen-Siegerehrung 50 € in bar!

Wer sein Taschengeld in Aktien anlegen will, sollte auf den Rat dieser jungen Börsen-Fachfrauen nicht verzichten!

Die Olympischen Spiele der
Werner-von-Siemens-Realschule

Am Dienstag, den,19.12.2000, war, wie jeder mitbekommen hat, ein Sportfest an unserer Schule. Es fand in unserer Sporthalle statt. Da mussten jeweils alle Jahrgangsstufen zur einer bestimmten Uhrzeit da sein und ihr Können zeigen. Die einzelnen Klassen in den Jahrgangsstufen spielten jeweils gegeneinander.

Das Sportfest bestand aus insgesamt neun Disziplinen. Es handelt sich dabei um

Flatterballweitwurf, Diskusrollen, Seilspringen, 
Mattenrutschen, Medizinballweitwurf, Medizinball-Staffel,
Medizinball-Abschießen, Luftballon-Staffel
und Biathlon,

wobei die unteren Jahrgangsstufen keinen Medizinballweitwurf machen mussten und dafür die oberen kein Diskusrollen. Wie man bei den Disziplinen erkennen kann, war das Sportfest keine große Herausforderung. Aber das sollte so sein, damit alle Schüler Spaß am Sport finden. Die Freude sollte vor dem Wettkampfgedanken stehen.

Ein weiteres Ereignis war, dass Herr Klein an der Disziplin „Seilspringen“ für einen fehlenden Schüler aus seiner Klasse, teilgenommen hat. Denn die Klassenlehrer haben ihre Klasse unterstützt und angefeuert.

 

Wir hatten Besuch aus Rügen!

Vom 11. Mai  bis zum 17. Mai besuchten uns Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule in Sellin auf Rügen. Sie wurden von Frau und Herrn Fritsch, dem Rektor
der Selliner Realschule, und Herrn Dürre begleitet. Dies war der zehnte Besuch einer Selliner Schülergruppe bei uns!

Neben der Begrüßung durch Vertreter der Stadt Bocholt standen auch eine Stadtrund- fahrt und eine Tagesfahrt nach Amsterdam auf dem Programm.  (Siehe auch auf der Seite Partnerschulen)

 

Steven Sasimovicz, Spieler des 1. FC, trifft Rossendaler in Bocholt

Vom Austausch zur Freundschaft
 (Gekürzter Text aus dem BBV)

Der Anlass: Schüler der Werner-von-Siemens-Realschule und ihre englischen Gastschüler von der All-Saints-Highschool aus Rossendale feierten zum Abschluss ihrer Austauschwoche zusammen mit den Gasteltern und Lehrern im Pfarrheim St. Norbert. Plötzlich tauchte dort Steven Sasimovicz, Vertragsspieler des 1. FC Bocholt, auf.
Der erste, der ihn begrüßte, war Dennis Farren. Der Lehrer kommt bereits seit elf Jahren mit Schülern aus Rossendale nach Bocholt. Und im Gespräch der beiden erfuhren die Anwesenden mehr über den ungewöhnlichen Weg des jungen Engländers Steven Sasimovicz zum Bocholter Fußball - Oberligisten
1995 war Sasimovicz selbst zum ersten Mal im Rahmen des Austauschs in Bocholt. Ein Jahr später, beim Gegenbesuch, nahm seine Familie Tobias Tembrink von der Werner-von-Siemens-Realschule als Gast auf. 1997 war der Engländer dann zu Gast bei den Tembrinks. In dieser Zeit machte Steven durch die Vermittlung der Werner-von-Siemens-Realschule auch ein Praktikum in einem Bocholter Musikgeschäft. Die beiden Jungen freundeten sich an. In der Folgezeit wurden die Kontakte nicht mehr über die beiden Schulen geschlossen, sondern Steven und Tobias besuchten sich gegenseitig.

Sasimovicz, der in der Jugend von Manchester United und Leeds United Fußball spielte, wollte auch als Erwachsener in einem höherklassigen Verein spielen. Doch in England erhielt er nicht das richtige Angebot finden. Also kam er auf die Idee es einmal hier zu versuchen, in Bocholt hatte er gute Erfahrungen gemacht. Im Mai 2000 sprach er mit seinem Freund Tobias über die Möglichkeit, in Bocholt Fußball zu spielen und zu arbeiten.
Sehr schnell wurden die Kontakte geknüpft und im Juli absolvierte Steven ein Probetraining beim 1. FC Bocholt. Der Rest ist den Fußballfans bekannt. Der junge Engländer überzeugte die FC-Verantwortlichen und erhielten einen Vertrag.
Sein ehemaliger Lehrer Dennis Farren, der hervorragend Deutsch spricht und absoluter Fan von Manchester United ist, sagte dazu: „Ist das nicht toll, dass so etwas aus einem Schüleraustausch entstehen kann?!“
Steven unterhielt sich an dem Abschiedsabend noch lange mit seinen alten Freunden. Und auch Tobias Tembrink schwelgt in Erinnerungen. Zusammen mit seinen ehemaligen Lehrern erinnert er sich gerne an die Schulzeit an der Werner-von-Siemens-Realschule und den Austausch mit den Rossendalern.                                                                    WOLFGANG BOECK

Im BBV veröffentlicht am: 04.11.2000      im Ressort: Jugend

 

Die Rossendaler waren da!

Pressemitteilung von Mittwoch, 25. Oktober 2000, Stadt Bocholt     (gekürzt)

Die Werner-von-Siemens-Realschule Bocholt hatte vom 25. - 31. Oktober 2000 Besuch aus der englischen Partnerstadt Rossendale: Die All Saints High School war in dieser Zeit mit 13 Schülerinnen und Schülern und zwei begleitenden Lehrern zu Gast bei der deutschen Partnerschule.
(Mehr siehe Partnerschulen - Rossendale)

Wir waren in Sellin/Rügen!
Im Rahmen unserer Partnerschaft mit der Realschule Sellin begleiteten
Herr und Frau Lohscheller und Herr Jessel eine Schülergruppe unserer Schule
bei einem Besuch unserer befreundeten Realschule.  
Ein kleiner Reisebericht mit Bildern steht hier!

Februar 2001:
Info-Nachmittag für zukünftige „Kunden“

Am 10. Januar 2001 sah man am Nachmittag von 14.30 bis 17.30 viele unserer Lehrerinnen und Lehrer durch unsere Schule ziehen – verfolgt von jeweils einem Tross von Erwachsenen und Kindern – diese meist im Alter von etwa 9 Jahren.

Die Kinder aus den 4. Schuljahren der benachbarten Grundschulen konnten sich an diesem Tag gemeinsam mit ihren Eltern das Schulgebäude einmal näher anschauen; neben den Klassenräumen waren natürlich die Fachräume besonders interessant.
In anschließenden Gesprächen bei Kaffee, Brötchen und Kuchen konnten dann noch Einzelfragen geklärt werden.

Die Anmeldungen finden in der Zeit vom 12.–16. Februar 2001 statt.

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten übrigens 4 Schülerinnen mit der Unterstützung von Frau Essmann, Frau Otterbeck und Frau Sudek.

 

Lesenacht in der Schule
Eine ganze Nacht verbrachten vor einigen Tagen die 30 Kinder der 5b in der Schule. Nach gemeinsamem Pizzabacken und -essen am Freitagabend ging es in die ehemalige Bücherei, wo über 100 Bücher zum Schmökern einluden. Um 23 Uhr folgte 

ein Rundgang durch das dunkle Schulgebäude - Taschenlampen durften nur die Ängstlichen benutzen. Das Skelett aus der Biologie-Sammlung hat aber doch einigen einen Schrecken eingejagt.
Auf Luftmatratzen wurde dann in den Klassenräumen weiter gelesen oder erzählt - von manchen bis 4 Uhr morgens! Wecken war um halb 8, weil das gemeinsame Frühstück vorbereitet werden musste. Um 10 Uhr war alles aufgeräumt und die Eltern konnten ihre Kinder abholen. Die meisten haben an diesem Tag wohl freiwillig nachmittags den Schlaf nachgeholt.

Unterstützt wurde der Klassenlehrer bei seiner Arbeit von 2 Müttern, die sich freundlicherweise dazu bereit erklärt hatten. Als Dankeschön durften sie einen kleinen Blumenstrauß mitnehmen - und die Erfahrung, dass eine große Kinderschar ziemlich stressig sein kann.

Alles ist aber ohne Probleme verlaufen und das tolle Erlebnis kann anderen nur zur Nachahmung empfohlen werden.

 

BBV 06.07.2002
Werner-von-Siemens-Schule entlässt „faire Fußballspieler fürs Leben“

Die gerade zu Ende gegangene Fußballweltmeisterschaft musste gestern gleich mehrmals als Vergleich bei der Entlassfeier der Werner-von-Siemens-Realschule herhalten . „Genauso wie bei der WM sind auch an der Schule manche mit großer Skepsis in die Vorrunde der Erprobungsphase gestartet“, sagte beispielsweise Schulleiter Wolfgang Boeck. Andere seien wie Oliver Neuville erst in der „Zwischenrunde“ der Klassen 7 und 8 dazugekommen und hätten gleich einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Dass sich die Deutschen am Ende auch über den zweiten Platz freuen konnten, „weil sie mehr erreicht haben, als sie je erwartet hatten“, zeige, dass man sich realistische Ziele setzen und sich selbst gut einschätzen können müsse, sagte der Schulleiter. Grundvoraussetzung ist für ihn im Leben wie im Fußball die Teamfähigkeit.

Elternpflegschaftsvorsitzende Doris Dyhringer sah die Schüler „wie Spieler das Spielfeld verlassen.“ Sie wünschte sich, dass alle „gute und faire Fußballspieler fürs Leben“ werden.

Fußball wurde bei der Verabschiedung im Schulzentrum Süd-Ost nicht gespielt, wohl aber Theater. Die Theater-AG schaffte es, das Vier-Stunden-Stück
 „Harnlet“ auf 15 packende Minuten zu raffen. Robert Heinrich freute sich als Gastredner der Firma Siemens, die Bühne nach so viel Shakespear’schem Blutvergießen lebend verlassen zu können. Er wünschte den Absolventen Pioniergeist, Risikofreude, die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen – und schöne Ferien.

Die Mittlere Reife haben geschafft:

Klasse 10a: Jennifer Abels-Vehns, Michael Angenendt, Christoph Bovenkerk, Marlen Degeling, Igor Dujakovic, Stefan Eiting, Thomas Elsenbusch, Matthias Ernst, Frank Feldhaar, Melina Herbstritt, Thorsten Nelskamp, Bernd Otten, Thorsten Schluse, Beate Schumacher, Michael Siegert, Bastiaan Antonius Soppe, Oliver Spieker, Kay Stenner, Michael Taheri Shoshtary, Levent Tas, Michaela Telaar, Jennifer van Husen, Anne Wiesmann.

Klasse 10b: Dirk Aalders, Marcel Becker, Claudia Bigesse, Anna Brüggemann, Florian Bußmann, Hiba Hamid, Kira Henrichs, Michaela Heßling, Marc Hoffmann, Marieluise Hümmelink, Anja Jazwiec, Michael Kempkes, Ralf Krasenbrink, Daniel Löken, Carina Moritz, Judith Nelskamp, Tobias Niehaves, Peter Ratermann, Sabrina Schlatt, Julia Seggewiß, Kathrin Stimpel, Simone Stüber, Christina Tenbrock, Judith Wenzel.

Klasse 10c: Jessica Agata, Ann-Theres Booms, Matthias Bothe, Nora Dammeyer, Julia Egelwiße, Melanie Goebels, Stefan Kai Hörbelt, Martina Kathage, Sebastian Klimt, Zeynep Koldamca, Fabian Krefting, Frank Matysik, Marina Möllmann, Patrick Monazah Jaberi, Susanne Ochmann, Alexander Potthoff, Markus Schapdick, Sabine Schendzielorz, Florian Schroer, Anja Schülingkamp, Jan Schüring, Kenneth Sicking, Matthias Telaar, Hakan Tireng, Karsten van Gelder, Karsten Weeverink, Oliva Wenzel.

 


 

Schulleiter Wolfgang Boeck überreicht den ehemaligen Zehntklässlern der Werner-von-Siemens-Realschule ihre Abschlusszeugnisse.
 

BBV 2002-07-02

Bocholter Schüler laufen für eine neue Heizung in Kirgistan

BOCHOLT (bor). In Westeuropa ist es kaum vorstellbar - in Kirgistan Alltag: Die Schüler der „Schule Nummer 3“ in dem Örtchen Talas frieren im Winter bei Raumtemperaturen von sechs bis sieben Grad, weil die Heizung nicht funktioniert. Und der Staat in der ehemaligen Sowjetrepublik ist weder willens noch in der Lage, die 50 Jahre alte Anlage zu erneuern. Die Bocholter Werner-von-Siemens-Realschule hat sich zur Aufgabe gemacht, diese Schule zu unterstützen. Bei einem Sponsorenlauf rund um den Aasee kamen jetzt 18 462 Euro für die neue Heizung zusammen.

„Das ist wesentlich mehr, als wir erhofft hatten“, sagt Lehrer Jan Koch, der das Projekt betreut. Fast alle Schüler hatten sich an dem Lauf beteiligt, insgesamt legten sie 4088 Kilometer zurück. Besonders tat sich Florian Bußmann hervor, der 18 Kilometer schaffte, also sechs Mal den Aasee umrundete. Jeder Schüler hatte sich zuvor Sponsoren gesucht, die für jeden geschafften Kilometer eine festgelegte Summe springen ließen. Am fleißigsten war dabei André Doeven, der alleine 440 Euro zusammenbekam. Die eifrigste Klasse war die 8c. Sie erlief gemeinsam 1860 Euro.

Die neue Heizung soll nun noch in diesem Jahr eingebaut werden, sagt Jan Koch. Er kennt die Zustände an der „Schule Nummer 3“ aus eigener Anschauung. Vier Jahre hat der gebürtige Sachse dort unterrichtet. Mit seiner Frau hatte er sich 1994 für den Auslandsschuldienst beworben und sich für Talas entschieden, weil das die einzige Schule war, wo zwei Stellen gleichzeitig frei waren. Vier Jahre lang unterrichtete das Ehepaar dort Deutsch als Fremdsprache. „Die Schüler saßen teilweise in Mänteln und mit Handschuhen im Unterricht“, erzählt Koch.

Was nach der Heizungserneuerung an Geld noch übrig bleibt, soll unter anderem als Zuschuss für die Heizer verwendet werden. Weil die Schule mit Kohle geheizt wird, muss auch nachts jemand Brennstoff nachlegen, damit bei minus 20 Grad die Heizkörper nicht einfrieren. „Die Heizer werden sehr schlecht bezahlt und müssen von dem wenigen Geld noch Seife kaufen, um sich nach der dreckigen Arbeit waschen zu können“, sagt Koch. Diese Seife und ein kleines Extra-Gehalt soll die Schule nun den Heizern zur Verfügung stellen können. „Nur so bekommt man gute und zuverlässige Leute.“

Zwar bleibe die Unterstützung für eine Schule in dem armen Land ein „Tropfen auf den heißen Stein“; sagt Jan Koch. Aber es sei ein Projekt, bei dem man wisse, dass die Hilfe auch ankomme.

 

In Mänteln und mit Handschuhen sitzen die Kinder in Talas im Unterricht, weil die Heizung im Winter nicht funktioniert. Die Bocholter wollen das jetzt ändern.

Der Sponsorenlauf führte die Schüler der Werner-von-Siemens-Realschule rund um den Aasee. 4088 Kilometer kamen zusammen.

Schüler der Werner-von-Siemens-Realschule in Rossendale

Röcke kaufen vorm Praktikum

Im BBV am 11.07.02

Bevor Teresa Egbert nach Rossendale fuhr, musste sie erstmal shoppen gehen. Neue Röcke mussten her, denn als Praktikantin an der Helmshore County Primary-School sollte sie möglichst keine Hosen tragen. Die Schülerin der Werner-von-Siemens-Realschule war mit elf Schulkameraden eine Woche zum Arbeiten in England. Das Projekt mit der AIl-Saints-Highschool gibt es jetzt seit zehn Jahren: Immer im Wechsel machen in einem Jahr englische Schüler ein Praktikum in Bocholt und im nächsten Jahr deutsche Schüler ein Praktikum in Rossendale.

Vorher durfte man Wünsche äußern und Teresa Egbert wollte - wie übrigens die meisten Schüler - in die Grundschule. „Ich wollte mal ausprobieren wie das so ist, mit Kindern zu arbeiten“, erzählt sie nach ihrer Rückkehr. Und wie ist es? „Am Anfang war es schwer, die Kinder zu verstehen, weil sie Englisch mit einem Dialekt sprechen“, erzählt die 15-Jährige. Aber nach kurzer Zeit hatte sie sich hineingehört und das Praktikum machte ihr Spaß - trotz der strengen Kleidervorschriften: Die vier- bis zwölfjährigen Kinder tragen blaue Schuluniform, die Lehrerinnen Röcke.

Da hatte es ihr Schulkamerad Jens Holten besser: Er machte das Praktikum in einer Bank und konnte anziehen, was er wollte. „Ich musste Kreditbücher im Computer darauf überprüfen, ob das Konto noch existiert“, erzählt der Neuntklässler. An einem Tag durfte er im Kassenraum sitzen und hatte einmal 15 000 Pfund für den Geldautomaten in der Hand. „Das war ein schönes Gefühl“, sagt er. Auch die Zentrale von Lloyds besuchte er einen Tag lang und hörte sich einen Vortrag über „Vermeidung von Schwarzgeld“ an. So viel Spaß hat ihm die Arbeit gemacht, dass es, wie er sagt, „gut drei Wochen hätten sein können“, Trotzdem will er keine Banklehre machen. „Zu hektisch“ sei es in dem Geldinstitut, findet er. Teresa ist sich dagegen noch nicht sicher, ob sie später mal Erzieherin werden soll. Sie will erstmal weiter zur Schule gehen. CAROLA BORKERT

 

Bocholter City-Lauf voller Erfolg!!   

(tn) Mit über 200 Schülerinnen und Schülern sowie 7 Lehrerinnen und Lehrern – alle im schuleigenen T-Shirt! – ging unsere Schule am 04. Mai 2002 an den Start des Bocholter City-Laufs. An diesen Tag waren alle aufgeregt und gaben ihr Bestes, um die 2,5-, 5- und 10-Kilometer-Strecke zu überwinden.

Dieses gelang auch fast allen und einige konnten sich sogar mit den Schnellsten messen! Zum Beispiel hatte sich Daniel Giesbers aus der Klasse 8b unserer Schule mit einer Zeit von 38 Minuten und 18,4 Sekunden über 10 km den 19. Platz in der Gesamtwertung und den 1. Platz in seiner Alterklasse erkämpft. Das ist eine sehr lobenswerte Leistung!

Aber nicht nur Daniel hatte sehr viel Erfolg, auch Bastian Soppe aus der 10a unsrer Schule erkämpfte sich mit einer Zeit von 42 Minuten und 9.6 Sekunden über 10 KM den 87. Platz in der Gesamtwertung und den 2. Platz in seiner Altersklasse!

Auch wenn diese Zeiten die schnellsten unserer Schule waren, darf man nicht vergessen, dass sich alle – Schüler und Lehrer! – die mitgelaufen sind, sehr angestrengt haben und auch dafür ein großes Lob verdienen! Vielleicht spornt euch das ja mal an und ihr bekommt vielleicht Lust, beim nächsten Citylauf mitzulaufen und zu zeigen, was ihr so drauf habt!

Modelle so weit das Auge reicht

Technikschüler zur Intermodellbau in Dortmund

„Der Pilot hat ja sogar eine Landkarte im Cockpit!“, staunten Frank Loskamp und Christian Bockhoff, als sie ein Flugmodell der „Bücker Jungmeister“ im Maßstab 1:2,5 in der Halle 4 der Westfalenhallen bestaunten.
Zusammen mit allen Schülern der Technikkurse der Klassen 8, 9 und 10 waren sie mit Herrn Birke am 18.4. zur Intermodellbau nach Dortmund gefahren. Auf über 48.000 m2 wurde den Besuchern alles zum Thema Modellbau gezeigt: Schiffe, Eisenbahnen, Flugzeuge, Autos, Hubschrauber und Modelllandschaften.
In Halle 2 flogen Piloten ihre Hubschrauber gekonnt vor: Sie zeigten Schwebeflug und Autorotation - Landen bei ausgeschaltetem Motor!

Bei so vielen Angeboten verging die Zeit bis zur Rückfahrt am Nachmittag wie im Flug. Silvio Burgstahler gelang es noch, am Stand des Deutschen Modellflieger-Verbandes dem Verbandsvertreter Remigius Schmidt etliche Seglerbausätze für sich und seine Kurskameraden aus dem Technikkurs 8 abzuschwatzen.

 Auch Herr Birke, selbst begeisterter Modellflugzeugbauer, kehrte mit einem Bausatz einer Mustang zufrieden zurück: „Den Flieger können wir preisgünstig im Technikkurs nachbauen!“

Abgefahren

sind am 16. April 2002 drei Lehrerinnen und sieben Lehrer unserer Schule nach der 5. Stunde in Richtung Zeche Prosper Haniel in Bottrop-Kirchhellen. Dort wurden sie von drei (!) Sicherheits- und Ausbildungsbergleuten empfangen, über den Steinkohlebergbau im Allgemeinen und die Zeche Prosper Haniel im Besonderen informiert sowie in lebenswichtigen Sicherheitsmaßnahmen unter Tage (im Bergwerk) unterwiesen. Danach ging es in die „Kaue" (Umkleideraum der Bergleute), wo die zehn Gäste komplett (einschließlich Unterwäsche!) eingekleidet und mit Sicherheitsschuhen, Schienbeinschonern, Helm, Grubenlampe und Gasrettungsgerät ausgestattet wurden.

EINGEFAHREN

sind sie dann auf 800 m Tiefe, um nach einem 10-minütigen Fußweg durch den halbdunklen, zugigen und unebenen Hauptstollen „vor Ort" einen Kohlehobel in Aktion zu sehen. Die Kumpel (Bergleute) dort waren Deutsche, obwohl sie wie Schwarzafrikaner aussahen! Die Besucher krabbelten auf Knien mehr als 10 Meter in den nur 1,50 Meter hohen Abbaustollen, der voller Maschinen, Leitungen und feuchtwarmer Luft (26° C!) war. 6 bis 7 Meter pro Tag „wächst" ein solcher Stollen nach vorne!

Aufgefahren

mit einer Geschwindigkeit von 12 Metern pro Sekunde sind sie dann wieder ans Tageslicht, wo ihnen die Welt herrlich, aber auch kalt vorkam. Nach einem Wäschewechsel, doch noch vor dem Duschen (das soll Tradition sein!) gab es dann eine kräftige Hühnersuppe und eine ausführliche Aussprache über die Probleme des deutschen Steinkohlebergbaus und seine Subventionen.

Heimgefahren

sind alle 10 mit einer realistischen Vorstellung von der schweren Arbeit und den belastenden Arbeitsbedingungen eines Bergmanns, aber auch voll des Lobes über ihren Kollegen Lohscheller, der (als ausgebildeter Kumpel) dieses beeindruckende Erlebnis organisiert hatte!

 

 

 

 

Neues Gesicht im Lehrerkollegium

md/bs) Whassup hat für euch „die Neue“ mal genau unter die Lupe genommen und ausgequetscht.

Steckbrief

Name: Strickmann           
Wohnort: Rhede                    Geburtsdatum: 24.09.1969
Hobbys: kleine Ausflüge machen, kochen mit Freunden, lesen
Musik: meistens Pop, aber auch Independent und ab und zu auch Klassik
Unterrichtsfächer: Geschichte, kath. Religion, Sozialwissenschaften


Whassup: Sie sind jetzt seit Anfang Februar bei uns an der Schule. Wie ist denn Ihr erster Eindruck?
Frau Strickmann: Ich habe einen guten Eindruck. Sowohl was die Schüler als auch die Lehrer betrifft. Ich fühle mich hier sehr wohl.

Whassup: Wollten Sie schon immer Lehrerin werden?
Frau Strickmann: Eigentlich ja. Ich war schon immer sehr in der Jugendarbeit engagiert und es hat mir Spaß gemacht mit den Jugendlichen zu arbeiten. Dazu kam dann das Interesse an bestimmten Fächern.

Whassup: Wie sind Sie denn an die W-v-S gekommen?
Frau Strickmann: Ich habe viele Freunde hier in dieser Ecke und Bocholt hat auch eine gute Größe, finde ich.

Whassup: In letzter Zeit werden die Lehrer im Kollegium immer jünger, meinen Sie, dass dieser Trend anhält?
Frau Strickmann: Ich finde eine gesunde Mischung wie hier sehr gut. Es gibt viel junge aber auch ältere Lehrer, die ihre Erfahrungen weitergeben können.

Whassup: Vielen Dank für dieses Interview. Wir wünschen ihnen eine gute Zukunft an unserer Schule.

 

Jubiläum in der Schule

Herr Jessel war am 18. Februar 25 Jahre als Lehrer im Schuldienst, davon über 20 Jahre an der Werner-von-Siemens-Realschule. Aus diesem Anlass überreichte ihm Herr Boeck als Anerkennung für seine Verdienste eine Urkunde, verbunden mit Glückwünschen und Dank der Landesregierung und des Regierungspräsidenten in Münster für die geleistete Arbeit. Hier schließt sich die Schulleitung und das Kollegium gerne an.

 

Tief betroffen nehmen wir Abschied von unserer langjährigen Kollegin

Marie-Luise Krabbe-Zoschke

Sie starb nach einer schweren Krankheit am 13.01.2002 im Alter von nur 52 Jahren! Jeder, der sie kannte, weiß, was für einen lieben, guten Menschen wir verloren haben.

Frau Krabbe-Zoschke hat von 1978 bis 1998 an unserer Schule Erdkunde, Geschichte und katholische Religion unterrichtet. Viele Schüler werden sich gut an ihre ruhige, immer freundliche Art erinnern. Etliche Klassen hat sie als Klassenlehrerin begleitet. 
Die letzten Dienstjahre waren nicht leicht für sie, da ihre Gesundheit angegriffen war. Die Probleme wurden schließlich so groß, dass sie 1998 vorzeitig in den Ruhestand ging.

Wir sind dankbar für die Zeit, die wir mit ihr verbringen durften, und werden sie nicht vergessen.

Vielleicht erinnert ihr euch an schöne Situationen oder Erlebnisse mit Frau Krabbe-Zoschke.

 

Beste Vorleserin aus der 6c!
Siegerin im diesjährigen Vorlesewettbewerb ist LENA STIMPEL aus der 6c!

Wie in jedem Jahr, so wurden auch diesmal in den Klassen 6a, 6b und 6c im Deutschunterricht jeweils die beiden besten Vorleser oder Vorleserinnen ermittelt. 

Am 30. November zeigten diese Klassenbesten dann ihr Können vor ihren Mitschülern in der Aula. Dabei ging es nicht nur um deutliches und flüssiges Lesen, sondern das selbst gewählte Buch musste auch inhaltlich vorgestellt werden und die Betonung musste zur Stimmung der vorgelesenen Situation passen.Die Jury (Herr Boeck, Frau Remest und Herr Hammacher) hatte es nicht leicht, die Entscheidung zu fällen, weil die Leistungen sehr dicht beieinander lagen. So zeigte am Ende erst ein Stichentscheid - Vorlesen eines unbekannten Textes - , dass Lena einen Hauch besser war als ihr Konkurrent aus der 6b.

Am 23. Februar 2002 wird Lena unsere Schule beim Wettbewerb auf Kreisebene in Borken vertreten. Wir wünschen ihr viel Glück dabei!

 

Auszüge aus der Pressemitteilung von Montag, 26. November 2001, Stadt Bocholt
 

All Saints Highschool trägt Titel "Specialist Language College"
 

12 Jahre Austausch zwischen Rossendaler Schule und Werner-von-Siemens Realschule

Bocholt (pd). Die All Saints Highschool aus der englischen Patenstadt Rossendale darf seit diesem Jahr den Titel "Specialist Language College" führen. Diesen Titel erhielt die All Saints Highschool, wie sie kurz genannt wird, für die  besondere Verdienste und Erfolge, die im Bereich der Fremdsprachen erzielt wurden. "Vor allem die intensiven Kontakte zur Werner-von-Siemens-Realschule", so deren Rektor Wolfgang Boeck, "haben zu dieser Auszeichnung geführt".

Einige Schülerinnen wurden auch mit besonderen Auszeichnungen geehrt. Erstmalig gab es eine Ehrung für besonderes Engagement im Rahmen der internationalen Kontakte. Diese Auszeichnung nahm Emma Fortune aus den Händen von Herrn Boecks entgegen. Drei Mal ist sie selbst in Bocholt zu Gast gewesen, die Brüder Sean (vier Mal) und Ben (drei Mal) komplettieren die partnerschaftliche Familie. Genauso oft ist auch die Familie Fortune großzügiger Gastgeber in Rossendale gewesen. "Emma hat", so Herr Boeck, "die Auszeichnung eigentlich im Namen der gesamten Familie entgegengenommen". 

Herr Boeck hob in seinem Grußwort anlässlich der Feierstunde hervor, wie wichtig die Kontakte zwischen den beiden Schulen und den Bocholtern seien. "Schließlich sind aus diesem Austausch", so der Realschulrektor, "mehrere lang währende Freundschaften bei den Schülern, den Familien und auch den Kollegen beider Schulen entstanden". Herr Boeck äußerte in seiner Ansprache die Hoffnung, dass durch den besonderen Schwerpunkt der schulischen Arbeit im Bereich der Fremdsprachen die Kontakte zwischen beiden Schulen gestärkt und intensiviert werden können. ...

Im März nächsten Jahres fährt eine Gruppe Bocholter Schüler zum Gegenbesuch nach Rossendale. Zum 25-jährigen Schuljubiläum der Werner-von-Siemens-Realschule und zum 50-jährigen Partnerschaftsjubiläum der Partnerstädte Bocholt und Rossendale im Herbst nächsten Jahres wird auf jeden Fall eine Delegation der All Saints Highschool in Bocholt sein.

 

Schüler vor bei Gericht

5 Gerichtsverhandlungen in Folge erlebten jetzt die 17 Schülerinnen und Schüler der Rechtskunde-AG (wird seit 3 Jahren für die Klassen 10 angeboten und von einer Bocholter Rechtsanwältin geleitet, deren Tochter übrigens bei uns 1994 ihren Abschluss machte).

Körperverletzung, Ladendiebstahl, Haschisch-Handel und Beihilfe zum Diebstahl von 400 Handys lauteten die Anklagen in den einzelnen Prozessen.

Der "Haschischkurier" hatte übrigens nur "vergessen", den Strafbefehl über 150 DM zu bezahlen. Jetzt darf er 300 DM und die Gerichtskosten überweisen! 

Und dass Ladendiebstahl nicht lohnt, zeigt der Fall einer Frau, die 2 Kleidungsstücke (beide unter 50 DM) gestohlen hatte und dafür jetzt 600 DM Strafe plus Gerichtskosten bezahlen darf!

In einer Verhandlungspause wurden den Schülern von einem Justizbeamten auch die Zellen gezeigt, in denen Häftlinge auf ihren Prozess warten "dürfen" - elektrische Beleuchtung, Heizung und ein WC-Topf ohne Brille- ansonsten könnte so auch ein Verlies im letzten Jahrhundert ausgesehen haben! (Bild: Zelle.jpg)

 

"Wir ziehen gemeinsam an einem Strang!"

Zum ersten Mal seit Bestehen des Schulzentrums gab es am letzten Freitag, 
02.11.2001, eine gemeinsame Konferenz der Werner-von-Siemens-Realschule mit der Melanchthon-Hauptschule.

Der Tag begann um 8 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück im Restaurant des Rathauses. Die "Tischordnung" sorgte für eine Mischung der beiden Kollegien! Im Ratssaal und in verschiedenen Sitzungsräumen wurde dann bis 15.15 Uhr beraten, unterbrochen durch ein gemeinsames Mittagessen. In erster Linie ging es dabei um die Verbesserung der Kommunikation durch ein besseres Sich-Kennenlernen. 

Aber natürlich wurden auch konkrete Themen beraten:

  • - eine gemeinsame Hausordnung und ihre Durchsetzung

  • - Müllvermeidung und das Angebot im Kiosk

  • - Einführung einer "offenen Pause"

  • - schulfremde Personen im Schulgebäude

  • - Nutzung des Glaskastens

  • - Neugestaltung der Schule

Dass diese gemeinsame Arbeit erfolgreich war und weitergeführt werden soll, war am Ende die Meinung aller Teilnehmer!

 

Ferienzeit = Arbeitszeit?

Auch in den Ferien wird in der Schule hart gearbeitet! Die Handwerker sind fleißig. 
In diesen Wochen werden Heizungen und Fenster einschließlich Rahmen erneuert.
Bis zum 20. August 2001 soll alles fertig sein.
(Hoffentlich!)

 

Langstreckenläufer am Ziel:
Herr Lohscheller geht in den Ruhestand

 Dass eines seiner Hobbys der Marathonlauf war, wusste so ziemlich jeder Schüler. Dass Herr Lohscheller seine Ausdauer auch im Schuldienst bewies, wurde bei seiner Verabschiedung am 12. Juli 2002 deutlich, denn er ist nach Herrn Siebers und Frau Kleimann erst der dritte Lehrer an unserer Schule, der bis zur "normalen" Altersgrenze unterrichtet hat. Selbst bei der zuständigen Stelle in Düsseldorf war man "verwundert", dass es solche Lehrer noch gibt! Der größte Teil der Lehrerinnen und Lehrer muss schon vorher aus gesundheitlichen Gründen ausscheiden.

Zur Verabschiedung trafen sich das Kollegium, einige ehemalige Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule, Vertreter der Schüler und der Eltern, Frau Lohscheller und ihre drei erwachsenen Kinder im gerade umgebauten Untergeschoss des Schulzentrums. Nach den obligatorischen Reden und nach der offiziellen Überreichung der Entlassungsurkunde lief ein buntes Programm ab:
Die bereits entlassene 10a war eigens noch einmal zur Schule gekommen und führte unter der Regie von Herrn Klötgen ein Theaterstück auf: "Loschi - eine ganz normale Religionsstunde"! Der Spaß war bei dieser Parodie vorprogrammiert. Der Kollegiums-Chor unter Leitung von Herrn Heßeling bot ein Quodlibet unter dem Arbeitstitel "Appschiet vür Haynts", Frau Hermanns, Herr Heßeling und Herr Hammacher trugen ein dreistimmiges A-cappella-Lied nach Art der Bläck Fööss vor, Herr Heßeling und Herr Kerkhoff bliesen auf Trompete und Horn eine Instrumentalversion von Frank Sinatras "My way" und alle aktiven Lehrerinnen und Lehrer trugen einen herzförmigen Aufkleber mit dem Text "Loschi, wir werden dich vermissen!!!" auf ihrer Kleidung.
Sichtlich gerührt von all den Beiträgen, Glückwünschen und Geschenken, lud Herr Lohscheller zu einem Imbiss, und Herr Decker nutzte die Chance, viele Erinnerungsfotos zu schießen, die Herrn Lohscheller einige Tage später auf einer CD überreicht wurden.